Multichannel: Kunden erwarten vom Handel mehr Möglichkeiten

Multichannel: Kunden erwarten vom Handel mehr Möglichkeiten

Kunden kaufen Waren, keinen Kanal. So könnte man die Ergebnisse einer Studie von eResult für die E-Commerce-Agentur Netz98 auch zusammenfassen. Denn Multichannel ist für den deutschen Verbraucher Alltag. Fast zwei Drittel der deutschen Internetnutzer (63,3 Prozent) haben in den vergangenen sechs Monaten unterschiedliche Vertriebswege für die Informationsbeschaffung über ein Produkt und für den eigentlichen Einkauf genutzt.

OKOlaf KolbrückChefredakteur
1 Min.· Aktualisiert am
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Konsumenten unter 30 Jahren nutzen verschiedene Kanäle noch häufiger (70,6 Prozent) als Käufer über 50 (57,7 Prozent).

Offensichtlich  sind die Kunden dabei in ihrer Einstellung auch schon deutlich weiter als Teile des Handels.  53,2 Prozent der Befragten sind der Auffassung, dass der Handel noch keine ausreichenden Multichannel-Möglichkeiten anbietet.

Bei der Nutzung verschiedener Kanäle ist der Unterschied zwischen Männern und Frauen laut der repräsentativen Befragung von 600 deutschen Internetnutzern geringer als der Unterschied zwischen den verschiedenen Altersgruppen. 67,2 Prozent der männlichen Teilnehmer bedienen sich unterschiedlicher Kanäle, aber 59,1 Prozent der Frauen ebenso.

Die komplette Studie gibt es nach einer Registrierung hier.

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Geschrieben vonOlaf Kolbrück

Chefredakteur

Olaf Kolbrück, 48, war lange Jahre Reporter Internet und E-Business bei Horizont. Seine Karriere bei Horizont, Fachmagazin für Marketing und Medien, startete er 2000 als Redakteur für Marketing, Web 2.0 und E-Commerce. Daneben gründete er den renommierten Marketing-Blog Off-the-Record.de und zählt zu den profiliertesten Bloggern für digitale Werbung und Marketing. Im Juli 2013 erschien sein Fachbuch "Erfolgsfaktor Online-Marketing - So werben Sie erfolgreich im Netz / E-Mail, Social Media, Mobile & Co. richtig nutzen" (Deutscher Fachverlag, Frankfurt). Anschließend ist von ihm der Kurzgeschichten-Band "Gebete an die Cloud - 5 phantastische digitale Geschichten" erschienen. (Printversion) 2009 gewann er den Innovationspreis des Deutschen Fachverlags. 2011 gehörte er zu den Gründungsmitgliedern des Vereins D64 – Zentrum für digitalen Fortschritt. Zu seiner früheren redaktionellen Tätigkeit zählen Positionen bei der Handelsgruppe Rewe in Köln und bei der Neue-Rhein-Zeitung. Nebenbei schreibt er Krimis. Sie finden den Autor bei Twitter unter dem Namen @OlafKolbrueck oder auch auf Facebook sowie bei Google+. Kolbrück bloggt auch noch hier. Mehr über Olaf Kolbrück als Autor gibt es auf kolbrueck.de.

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