NCR-Studie: Kunden wollen Multichannel

NCR-Studie: Kunden wollen Multichannel

Die größte Bedrohung für den Umsatz ist vermutlich der Händler selbst, wenn er sich online nicht zum Freund macht. Dabei muss er im Grunde nur den Wegen des Kunden folgen. Rund 60 Prozent aller befragten Europäer würden es nutzen, wenn sie Waren online bestellen und bezahlen können, um sie dann im lokalen Ladengeschäft abzuholen. Click & Collect also. Eine Mechanik, die zudem Mehrumsatz im Laden verspricht. Die NCR Global Consumer Insight Studie zeigt deutlich, dass beim Kunden der Bedarf nac...

OKOlaf KolbrückChefredakteur
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Auch wenn um personalisierte Angebote geht, macht der Handel zu gerne noch einen Bogen um neue Tochpoints. Dabei würden sich 61 Prozent der befragten Konsumenten (befragt wurden je 300 Konsumenten in neun verschiedenen Ländern) Gutscheine auf ihr Handy wünschen, um auf Angebote ihrer Lieblingsläden aufmerksam gemacht zu werden. Bei Supermarktangeboten steigt diese Zahl sogar auf 72 Prozent.

Die mobile Investition würde sich lohnen. Allein in den USA geben Verbraucher, die mobile Coupons nutzen, jährlich rund 49 Prozent mehr Geld aus. 62 Prozent gehen innerhalb von zwei Tagen nach Erhalt des Coupons in den Laden, 43 Prozent sogar innerhalb der nächsten 24 Stunden.

NCR hat dazu auch eine Infografik gebastelt. Sie soll unterstreichen, dass erfolgreiche Händler den Kunden auf all seinen Wegen abholen.

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Geschrieben vonOlaf Kolbrück

Chefredakteur

Olaf Kolbrück, 48, war lange Jahre Reporter Internet und E-Business bei Horizont. Seine Karriere bei Horizont, Fachmagazin für Marketing und Medien, startete er 2000 als Redakteur für Marketing, Web 2.0 und E-Commerce. Daneben gründete er den renommierten Marketing-Blog Off-the-Record.de und zählt zu den profiliertesten Bloggern für digitale Werbung und Marketing. Im Juli 2013 erschien sein Fachbuch "Erfolgsfaktor Online-Marketing - So werben Sie erfolgreich im Netz / E-Mail, Social Media, Mobile & Co. richtig nutzen" (Deutscher Fachverlag, Frankfurt). Anschließend ist von ihm der Kurzgeschichten-Band "Gebete an die Cloud - 5 phantastische digitale Geschichten" erschienen. (Printversion) 2009 gewann er den Innovationspreis des Deutschen Fachverlags. 2011 gehörte er zu den Gründungsmitgliedern des Vereins D64 – Zentrum für digitalen Fortschritt. Zu seiner früheren redaktionellen Tätigkeit zählen Positionen bei der Handelsgruppe Rewe in Köln und bei der Neue-Rhein-Zeitung. Nebenbei schreibt er Krimis. Sie finden den Autor bei Twitter unter dem Namen @OlafKolbrueck oder auch auf Facebook sowie bei Google+. Kolbrück bloggt auch noch hier. Mehr über Olaf Kolbrück als Autor gibt es auf kolbrueck.de.

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