
Neue Bundesländer holen in der Domainstatistik auf
Der Osten der Bundesrepublik schließt bei der Nutzung von Internetdomains zum Westen auf. Allerdings liegt die absolute Zahl der .de-Domains in einigen Gebieten der neuen Bundesländer noch weit unter dem Niveau der alten Länder.
Björn BöerChefredakteurAn der Reihenfolge der Top-10-Städte und Kreise mit den meisten .de-Domains hat sich im vergangenen Jahr wenig geändert. Nur Hannover (jetzt auf Rang 8) und Bonn (einen Rang herunter auf 9) haben die Plätze getauscht. Es führt weiter Berlin mit etwas mehr als 280.000 Domains vor München und Hamburg, die jeweils knapp 200.000 Domains erreichen.
Die meistens Domains, bezogen auf die Einwohnerzahl, gibt es in und rund um München. Auf tausend Münchner kommen 163 Domains, im Umland sind es 143. Ähnlich hohe Zahlen erreichen auch Bonn mit 147 und Düsseldorf mit 142 Domains.
Auf der Ebene der Bundesländer ist Hamburg Spitzenreiter. In der Hansestadt kommen 112 Domains auf tausend Einwohner. Es folgt Berlin mit 83 Domains. An dritter Stelle liegt Hessen, das als bester Flächenstaat einen Wert von 72 erzielt. Bundesweit verfügen statistisch gesehen inzwischen 60 von 1.000 Bürgern über eine Domain, im Jahr 2000 waren es 43. (ST)
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Chefredakteur
Dr. Björn Böer ist Chefredakteur der Wirtschaftsmedien und verantwortet in dieser Rolle „Der Handel“ und das E-Commerce-Portal etailment.de. Zuvor war der promovierte Dipl.-Volkswirt unter anderem Wirtschaftsredakteur der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und leitete von 2001 bis 2003 die Wirtschaftsredaktion des F.A.Z.-Business Radios. Sein journalistisches Handwerk lernte er als Volontär beim Norddeutschen Rundfunk.
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