Statistik

Alle Beiträge und Analysen zum Thema „Statistik".

19 Beiträge

Junge Menschen verfolgen gebannt ein gestreamtes Sportereignis im modernen Wohnzimmer
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Europas Abos: Filme, Serien, Sport

Filme, Serie, Sport – dafür zücken 32,7 Prozent von Europas Streamingkunden am ehesten die Karte, meldet Eurostat. Musik folge mit 23,0 Prozent. Digitale Presse (7,2 Prozent) und Gaming-Streams (6,1 Prozent) blieben eher in der Nische. Zwischen den Mitgliedsstaaten klaffe eine Lücke: In Irland (63,9 Prozent) und Dänemark (61,1 Prozent) abonniere eine deutliche Mehrheit der Internetnutzer, in Bulgarien hingegen nur 9,3 Prozent.

Thomas Rehm28.08.262 Min.
Kurier legt Paket in Abholstation vor schwedischem Wohnhaus als Symbol für wachsenden Online-Handel
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Schweden kaufen immer mehr Tabak online

Eine der am schnellsten wachsenden Kategorien im schwedischen Online-Handel sind Nikotin- und Tabakprodukte, zitiert Tradingview.com den E-Handelsindikator des schwedischen Handelsverbands. Im zweiten Quartal legte die KategorieTabak um 19 Prozent zu, von Januar bis Juli um acht Prozent. Zum Vergleich: Der gesamte E-Commerce wuchs im ersten Halbjahr nur um fünf Prozent. Im Juli habe der Gesamtmarkt umgerechnet rund 1,34 Mrd. Euro erreicht, neun Prozent mehr; dafür sei er im Juni vier Prozent zurückgefallen.

Björn Böer27.08.263 Min.
Menschen verschiedener Generationen zocken nebeneinander auf dem Smartphone im Park
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Die halbe Republik zockt

Rund 39 Mio. Menschen ab 16 Jahren spielen in Deutschland Video- oder Computerspiele, berichtet der Bitkom. Das entspreche 55 Prozent der Bevölkerung, die Quote bleibe seit Jahren stabil. Drei Viertel der Gamer hätten in den vergangenen zwölf Monaten Geld für Spiele ausgegeben, 48 Prozent für In-Game-Käufe. Im Schnitt werde zwei Stunden am Tag gezockt und das am liebsten mobil: 87 Prozent nutzten das Smartphone.

Björn Böer21.08.263 Min.
Frau bezahlt kontaktlos an Kletterhallen-Rezeption, Symbol für Freizeitausgaben der Haushalte
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Jeder zehnte Euro fließt in Freizeit, Sport und Kultur

Die deutschen Haushalte investierten im Jahr 2024 durchschnittlich 9,5 Prozent ihrer Konsumausgaben in Freizeit, Sport und Kultur, meldet das Statistische Bundesamt. Das entspreche 309 Euro und sei nach Wohnen, Ernährung und Verkehr der viertgrößte Posten in privaten Budgets. Die Ausgabefreude gestalte sich nach dem Einkommen: Wer unter 1.300 Euro verdiene, wende nur 5,7 Prozent auf; bei mehr als 5.000 Euro dagegen verdoppele sich fast auf 10,7 Prozent.

Björn Böer18.08.262 Min.
Ladenbesitzerin räumt Regal ein, Symbolbild für sinkende Insolvenzzahlen im Handel
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Weniger Insolvenzen im Mai

Im Mai registrierten die deutschen Amtsgerichte 1.995 Insolvenzen, zwei Prozent weniger als im Mai 2025, meldet das Statistische Bundesamt. Rechnet man aber die Monate Januar bis Mai zusammen, ergeben sich 10.546 Verfahren, 4,9 Prozent mehr als 2025. Die Gläubigerforderungen lagen mit 15,4 Mrd. Euro allerdings deutlich unter den 25,7 Mrd. Euro im Vorjahr. Die Verbraucherinsolvenzen schrumpften im Mai um erfreuliche 10,3 Prozent.

Björn Böer17.08.262 Min.
Logistikfachkraft am Containerhafen symbolisiert Rekord-Exporte im Juni
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Exporte klettern im Juni auf Rekordhoch

Die deutschen Exporte erreichten im Juni mit 139,3 Mrd. Euro einen historischen Höchststand, teilt das Statistische Bundesamt mit. Gegenüber Mai seien die Ausfuhren um 0,9 Prozent gestiegen, die Importe um 4,4 Prozent auf 123,9 Mrd. Euro. Der Handelsüberschuss schrumpfe damit auf 15,4 Mrd. Euro. Wichtigster Lieferant bleibe China: Von dort stammten Waren im Wert von 16,5 Mrd. Euro, was einem Zuwachs von 9,1 Prozent entspreche.

Björn Böer10.08.263 Min.
Ladenbesitzerin räumt Regale ein, im Hintergrund eine einzelne Versandkiste für Online-Bestellungen
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Nur jeder dritte österreichische Shop verkauft im Netz

Nur 33,8 Prozent der österreichischen Einzelhandelsunternehmen ab zehn Beschäftigten verkaufen online, berichtet ORF.at. Damit rangiere Österreich auf EU-Platz 18 und unter dem Durchschnitt von 36,4 Prozent. Zum Vergleich: Dänemark komme auf 63,9, Deutschland auf 42,8 Prozent. Noch magerer falle der Umsatzanteil aus: nur 5,4 Prozent statt 10,6 Prozent im EU-Schnitt. Ein Lichtblick: 2025 habe der Einzelhandel online wieder mehr Produkte als im Vorjahr verkauft.

Björn Böer05.08.262 Min.
Leerer Ladeneinzelhandel neben boomendem Versandhandel-Lager mit Paketpackern
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Einzelhandel schrumpft, E-Commerce wächst

Der Einzelhandelsumsatz sank im Juni real um 1,1 Prozent gegenüber dem Vormonat, meldet das Statistische Bundesamt. Zum Vorjahresmonat habe das Minus real 0,2 Prozent betragen. Der Internet- und Versandhandel dagegen trotze dem Trend: real 0,4 Prozent mehr als im Mai, im Jahresvergleich sogar 4,9 Prozent Zuwachs. Über das gesamte erste Halbjahr liege der Einzelhandel real 0,7 Prozent über dem Vorjahreszeitraum.

Thomas Rehm04.08.263 Min.
Hafenarbeiter am Container-Terminal bei Dämmerung mit Kraftwerk im Hintergrund, Symbolbild steigende Importpreise
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Iran-Krieg treibt die Importpreise

Die Importpreise kletterten im Juni um 6,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr, berichtet das Statistische Bundesamt. Der Iran-Krieg habe erneut die Energiepreise angetrieben, elektrischer Strom sei um 70,8 Prozent teurer geworden. Gegenläufig entwickelten sich Konsum- und Agrargüter: Nahrungsmittel kosteten 6,4 Prozent weniger, Kakaobutter fiel um fast die Hälfte. Auch die Exportpreise stiegen um 3,5 Prozent, so stark wie zuletzt Anfang 2023.

David Wöllenstein30.07.262 Min.
Frau bereitet private Ferienwohnung für Gäste vor, Sinnbild für Buchungen über Online-Plattformen
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68 Mio. Übernachtungen über Online-Plattformen

Gäste buchten 2025 rund 68,3 Mio. Übernachtungen in deutschen Ferienunterkünften über AirBnB, Booking.com und Expedia, berichtet das Statistische Bundesamt. Das seien 13,0 Prozent mehr als 2024 und 83,4 Prozent über dem Vor-Corona-Jahr 2019. 94 Prozent der Buchungen entfielen auf Betriebe mit weniger als zehn Betten, oft private Vermieter im Nebenerwerb. Inlandsgäste legten mit 48,5 Mio. Nächten stärker zu als Reisende aus dem Ausland.

Björn Böer29.07.263 Min.
Arbeiter kontrolliert Metallrohstoffe im Großhandelslager, Symbolbild für steigende Großhandelspreise
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Großhandel im Juni um 4,9 Prozent teurer

Die Großhandelsverkaufspreise lagen im Juni um 4,9 Prozent über dem Vorjahresmonat, meldet das Statistische Bundesamt. Der Auftrieb schwäche sich allerdings ab, nach 5,9 Prozent im Mai und 6,3 Prozent im April. Verantwortlich seien die Kriegshandlungen im Iran und im Nahen Osten, die Energie und Rohstoffe verteuerten. Mineralölerzeugnisse kosteten 21,7 Prozent mehr als vor einem Jahr, Nicht-Eisen-Metalle sogar 31,0 Prozent. Billiger als im Vorjahr wurden dagegen lebende Tiere, Kaffee und Milchprodukte.

Björn Böer15.07.263 Min.
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