Statistik

Alle Beiträge und Analysen zum Thema „Statistik".

28 Beiträge

Foto: Mitarbeiter scannt Kartons in einem hellen, sauberen Lager mit Rollwagen und Warenregalen.
© Black Forest Labs / Flux

Plus 0,1 Prozent: Europas Handel tritt auf der Stelle

Das Einzelhandelsvolumen im Euroraum und in der EU ist im August gegenüber Juli um 0,1 Prozent gestiegen, meldet Eurostat. Nach dem Juli-Minus von 0,6 Prozent im Euroraum reicht das kaum zum Durchatmen. Non-Food legt um 0,5 Prozent zu, Kraftstoff verliert 1,9 Prozent. Deutschland landet mit plus 1,3 Prozent auf Platz drei der Monatswertung, liegt im Jahresvergleich aber immer noch 0,4 Prozent im Minus.

Redaktion07.10.263 Min.
Foto: Mann schließt eine gläserne Ladentür auf, innen stehen Kartons und eine gerollte Matte.
© Black Forest Labs / Flux

3,5 Mio. neue Unternehmen in der EU

Im Jahr 2024 sind in der EU 3,5 Mio. Unternehmen gegründet worden, während nur 3,1 Mio. vom Markt verschwunden sind, meldet Eurostat.eu. In 19 von 27 Ländern überwogen die Gründungen. Deutschland zählt zu den acht Ausnahmen: Dort schlossen mehr Firmen, als neu öffneten. Beim Gründungstempo landen Österreich (6,3 Prozent) und Deutschland (7,8 Prozent) auf den letzten Plätzen; der EU-Schnitt liegt bei 10,4 Prozent. Dafür ist die Schließungsrate in Österreich mit 5,3 Prozent eine der niedrigsten der EU.

Redaktion02.10.262 Min.
Foto: Lagerarbeiter legt ein versiegeltes Paket auf einen Rollenförderer im Versandlager.
© Black Forest Labs / Flux

Internet- und Versandhandel 3,7 Prozent im Plus

Der Internet- und Versandhandel hat im August real 3,7 Prozent mehr umgesetzt als im Juli, meldet das Statistische Bundesamt. Auch gegenüber dem Vorjahresmonat liege er real 3,5 Prozent im Plus. Der gesamte Einzelhandel erhole sich dagegen nur zum Teil: Nach dem realen Einbruch von 3,2 Prozent im Juli sei sein Umsatz um 1,3 Prozent gestiegen, bleibe aber 0,4 Prozent unter August 2025. Lebensmittelhändler lagen real 0,9 Prozent über dem Vormonat und 0,5 Prozent über dem Vorjahr. Non-Food-Händler lagen real 1,6 Prozent über dem Vormonat, aber 0,8 Prozent unter dem Vorjahr.

Redaktion01.10.263 Min.
Foto: Lautsprecher, Smartphone und Kopfhörer liegen auf einem hellen Sideboard im Wohnzimmer
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53 Millionen Deutsche hören online

Drei Viertel der Deutschen ab 14 Jahren hören zumindest gelegentlich Online-Audio, berichtet Bvdw.org. Nach Jahren des Wachstums pendle sich die Nutzung bei rund 53 Mio. Menschen ein, der Anteil täglicher Hörer liege bei 44 Prozent. Musikstreaming führe mit 66 Prozent vor Webradio und Podcasts. Im Auto hingegen bleibe das Radio vorn: Über UKW und DAB+ erreiche es dort 74 Prozent der Online-Audio-Hörer.

Redaktion17.09.263 Min.
Foto: Mann klebt ein Barcodeetikett auf ein Paket an einem hellen Arbeitsplatz mit Regalen.
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Digitalwirtschaft liegt deutlich vor Autobau

Die Digitalwirtschaft erwirtschaftet in Deutschland jährlich 481,5 Mrd. Euro, berichtet T3N.de. Das entspreche knapp zwölf Prozent der Wirtschaftsleistung, der Autobau komme nur auf rund fünf Prozent. Rund 192 Mrd. Euro stammten von 63.000 Firmen mit rein digitalen Produkten, knapp 289 Mrd. Euro von 166.000 digital getriebenen Unternehmen wie Online-Händlern. Die Branche sei zu 95 Prozent mittelständisch und sichere rund neun Mio. Jobs.

Redaktion17.09.262 Min.
Versandkartons auf einer Rollenbahn vor Lagerregalen in einer hellen Logistikhalle.
© Black Forest Labs / Flux

Logistik führt die Insolvenzstatistik an

Die deutschen Amtsgerichte registrierten im Juni 2.266 beantragte Unternehmensinsolvenzen und damit 15,8 Prozent mehr als im Vorjahresmonat, meldet das Statistische Bundesamt. Im ersten Halbjahr summierten sich 12.812 Fälle, ein Plus von 6,7 Prozent und der höchste Stand seit 2013. Die Forderungen der Gläubiger schrumpften trotzdem von 28,2 auf 18,5 Mrd. Euro. Am schlimmsten treffe es die Logistik: 71,6 Fälle je 10.000 Unternehmen.

Redaktion14.09.262 Min.
Illustration einer Waage mit Containern auf der einen Seite und einem Eurozeichen auf der anderen.
© Black Forest Labs / Flux

Handelsüberschuss klettert auf 21,3 Mrd. Euro

Die deutschen Exporte sanken im Juli kalender- und saisonbereinigt um 0,8 Prozent auf 138,2 Mrd. Euro, teilt das Statistische Bundesamt mit. Die Importe gaben mit 5,7 Prozent aber deutlich stärker nach, auf 116,9 Mrd. Euro. Der Handelsüberschuss kletterte damit auf 21,3 Mrd. Euro. Gegen den Trend legten die Ausfuhren in die USA um 19,1 Prozent auf 14,4 Mrd. Euro zu.

Redaktion09.09.263 Min.
Logistikmitarbeiter sortiert unterschiedlich große Pakete im modernen Fulfillment-Center
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Österreicher bestellen häufig, Schweizer zahlen am besten

Im E-Commerce Mitteleuropas bestellt niemand häufiger als die Österreicher: 12,6 Online-Bestellungen pro Käufer und Jahr, zitiert Retail-News.de eine ECDB-Studie. Deutschland erreiche mit 12,4 die Silbermedaille, Griechenland mit 12,3 erhalte Bronze. Allerdings kauften in Griechenland knapp sieben Mio. Menschen online und füllten den Warenkorb im Schnitt auf 83 Euro, während in Deutschland 62,5 Mio. bei jeder Bestellung 120 Euro ausgäben. 214 Euro würde hingegen der Durchschnitts-Schweizer für seine 9,7 jährlichen Bestellungen berappen. Die Bilanz: Bestellhäufigkeit, Marktgröße und Warenkorbwert korrelieren nicht.

etailment03.09.263 Min.
Dockarbeiter am Container-Terminal mit Öltanks und Kupferspulen im Morgenlicht
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Energie steigert Importpreise um 6,8 Prozent

Die Importpreise lagen im Juli um 6,8 Prozent über dem Vorjahresmonat, meldet das Statistische Bundesamt. Den Ausschlag gaben erneut Energie (plus 26,4 Prozent) und Vorleistungsgüter (plus 10,2 Prozent): Mineralölerzeugnisse verteuerten sich um 47,5 Prozent, Kupfer um 33,0 Prozent, elektronische Bauelemente um 15,0 Prozent. Importierte Konsumgüter dagegen kosteten 0,2 Prozent weniger als vor einem Jahr, Nahrungsmittel sogar 6,8 Prozent weniger.

Björn Böer31.08.263 Min.
Junge Menschen verfolgen gebannt ein gestreamtes Sportereignis im modernen Wohnzimmer
© Black Forest Labs / Flux

Europas Abos: Filme, Serien, Sport

Filme, Serie, Sport – dafür zücken 32,7 Prozent von Europas Streamingkunden am ehesten die Karte, meldet Eurostat. Musik folge mit 23,0 Prozent. Digitale Presse (7,2 Prozent) und Gaming-Streams (6,1 Prozent) blieben eher in der Nische. Zwischen den Mitgliedsstaaten klaffe eine Lücke: In Irland (63,9 Prozent) und Dänemark (61,1 Prozent) abonniere eine deutliche Mehrheit der Internetnutzer, in Bulgarien hingegen nur 9,3 Prozent.

etailment28.08.262 Min.
Kurier legt Paket in Abholstation vor schwedischem Wohnhaus als Symbol für wachsenden Online-Handel
© Black Forest Labs / Flux

Schweden kaufen immer mehr Tabak online

Eine der am schnellsten wachsenden Kategorien im schwedischen Online-Handel sind Nikotin- und Tabakprodukte, zitiert Tradingview.com den E-Handelsindikator des schwedischen Handelsverbands. Im zweiten Quartal legte die KategorieTabak um 19 Prozent zu, von Januar bis Juli um acht Prozent. Zum Vergleich: Der gesamte E-Commerce wuchs im ersten Halbjahr nur um fünf Prozent. Im Juli habe der Gesamtmarkt umgerechnet rund 1,34 Mrd. Euro erreicht, neun Prozent mehr; dafür sei er im Juni vier Prozent zurückgefallen.

Björn Böer27.08.263 Min.
Menschen verschiedener Generationen zocken nebeneinander auf dem Smartphone im Park
© Black Forest Labs / Flux

Die halbe Republik zockt

Rund 39 Mio. Menschen ab 16 Jahren spielen in Deutschland Video- oder Computerspiele, berichtet der Bitkom. Das entspreche 55 Prozent der Bevölkerung, die Quote bleibe seit Jahren stabil. Drei Viertel der Gamer hätten in den vergangenen zwölf Monaten Geld für Spiele ausgegeben, 48 Prozent für In-Game-Käufe. Im Schnitt werde zwei Stunden am Tag gezockt und das am liebsten mobil: 87 Prozent nutzten das Smartphone.

Björn Böer21.08.263 Min.

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