
Neuwagen werden immer öfter im Web bestellt
Lange galt der Neuwagenverkauf über das Internet als Nische. Inzwischen verkaufen Händler fast genau so viele neue wie gebrauchte Autos online, zeigt eine Studie.
Privat und ins Ausland
72 Prozent der Käufer auf dem Portal waren demnach Privatpersonen, 22 Prozent gewerbliche Kunden. Im Neuwagengeschäft (Lager- und Bestellfahrzeuge) erhielten die bei mobile.de registrierte Händler im Schnitt 60 konkrete Anfragen pro Monat und veräußerten besagte 40 Prozent ihrer Neuwagenverkäufe über die Onlinenbörse. "Neuwagenkäufer sind endgültig im Netz", ist Krüger überzeugt. "Der Handel kann es sich nicht mehr leisten, auf diesen Vertriebskanal zu verzichten."
Schon länger ist der länderübergreifende Handel ein wichtiges Thema für das Internetportal: Laut GfK-Studie verkauften die Händler jedes fünfte Auto (21 Prozent) ins Ausland. Mit 29 Prozent werden die meisten Autos an Abnehmer in Polen verkauft. Es folgen Rumänien (14 Prozent), Russland (12 Prozent), Litauen (9 Prozent) und Frankreich (5 Prozent).
Redakteurin
Sybille Roemer kennt als Redakteurin der afz – allgemeine fleischer zeitung die Herausforderungen der Digitalisierung in Metzgerei und Einzelhandel. Der Autorin der Fachbücher "Praxisführer E-Commerce" und "Erfolgsfaktor Online-Handel" und Dozentin an der Philipps-Universität Marburg ist wichtig, stets die Kundenperspektive im Blick zu haben: Digitalisierung sollte kein Selbstzweck sein, sondern Vorteile für alle Beteiligten bringen.
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