
Online-Umsätze im Firmenkundengeschäft steigen
Jeder zweite B2B-Händler verzichtet auf den Onlineverkauf an Konsumenten. Jeder vierte verweist potenzielle Kunden lieber an seine Fachhändler, zeigt der aktuelle B2B E-Commerce Konjunkturindex.
David WöllensteinRedakteurJeder vierte B2B-Webshop verweist auf Fachhändler
Rund die Hälfte der befragten B2B-Unternehmen hat bislang auf die Einbindung von nachgelagerten Vertriebsstufen in die eigene E-Commerce-Strategie verzichtet, so das Ergebnis der Zusatzfrage. Immerhin 24 Prozent der Anbieter ermöglichen in ihrem Onlineshop die Auswahl des betreuenden Fachhändlers.
Jeweils 17 Prozent der B2B-Unternehmen nutzen demnach ihren Online-Auftritt, um das Interesse der Konsumenten für angeschlossene Händler zu wecken ("Leadgenerierung") oder stärken diese mit eingebundenen Logistikleistungen wie den Streckenhandel ("Drop-Shipping"), bei dem ein Händler die Ware bei seinem Lieferanten erwirbt und sie an Kunden weiterverkauft, ohne physischen Kontakt mit der Ware zu aben.
Demgegenüber betrachten 34,5 Prozent der B2B-Entscheider E-Commerce als eigenständigen, konkurrierenden Vertriebskanal.
Der vollständige Berichtsband zum kostenlosen Download und alle Informationen zum B2B E-Commerce Konjunkturindex und den Teilnahmemöglichkeiten als Panelist gibt es hier.

Redakteur
David Wöllenstein ist Redakteur bei etailment und „Der Handel“. Er schreibt über E-Commerce, Retail-Technologie und digitale Geschäftsmodelle — zuletzt intensiv über Agentic Commerce und den Einsatz von KI im Handel.
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