Omnichannel: Für deutsche CEO nur Nebensache

Omnichannel: Für deutsche CEO nur Nebensache

Omnichannel? Pfff. Gerade einmal 13 Prozent der deutschen CEO sehen eine integrierte Supply Chain als oberste Priorität. Damit droht "Neuland" im internationalen Vergleich einmal mehr den Anschluss zu verlieren.

OKOlaf KolbrückChefredakteur
2 Min.· Aktualisiert am
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Die digitale Weiterentwicklung im stationären und Onlinehandel ist in Deutschland weiter mau. Nur 13 Prozent der deutschen Führungskräfte sehen den Ausbau von Online-Kanälen für die Zukunft als Priorität, ganz im Gegensatz zu den in diesem Bereich führenden USA: Ein Drittel aller CEO im amerikanischen Handel sind sich der Bedeutung des Themas bewusst und setzen es um. Das sagt eine aktuelle internationale Umfrage von PwC im Auftrag von JDA Software.

Einer der Gründe: Man glaubt nicht so recht an drohende Gefahren. Während in China und den USA die befragten CEO den Wettbewerbsvorteil von Online- und Retail-Giganten durch Same-Day/Next-Day Delivery fürchten (76 Prozent), sehen nur 51 Prozent der deutschen CEO die neue Konkurrenz.

Immerhin stehen neue Services, wie beispielsweise Click&Collect, auch in Deutschland oben auf der Agenda. Das gaben über 61 Prozent der Befragten an – weit mehr als der internationale Durchschnitt von 53 Prozent. Das liegt aber auch daran, dass ein Teil der internationalen Wettbewerber das Thema bereits von der "To-do-Liste" streichen konnte.

Zur Studie befragt wurden 410 CEOs aus Australien, China, Frankreich, Deutschland, Japan, Mexiko, Großbritannien und den USA. 22 Prozent der befragten CEO gehören zu den Top-250-Handelsunternehmen mit einem jährlichen Umsatz von über 5 Milliarden US-Dollar. 51 Prozent der befragten Unternehmen werden zu den Top-1000-Handelsunternehmen gerechnet.
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Geschrieben vonOlaf Kolbrück

Chefredakteur

Olaf Kolbrück, 48, war lange Jahre Reporter Internet und E-Business bei Horizont. Seine Karriere bei Horizont, Fachmagazin für Marketing und Medien, startete er 2000 als Redakteur für Marketing, Web 2.0 und E-Commerce. Daneben gründete er den renommierten Marketing-Blog Off-the-Record.de und zählt zu den profiliertesten Bloggern für digitale Werbung und Marketing. Im Juli 2013 erschien sein Fachbuch "Erfolgsfaktor Online-Marketing - So werben Sie erfolgreich im Netz / E-Mail, Social Media, Mobile & Co. richtig nutzen" (Deutscher Fachverlag, Frankfurt). Anschließend ist von ihm der Kurzgeschichten-Band "Gebete an die Cloud - 5 phantastische digitale Geschichten" erschienen. (Printversion) 2009 gewann er den Innovationspreis des Deutschen Fachverlags. 2011 gehörte er zu den Gründungsmitgliedern des Vereins D64 – Zentrum für digitalen Fortschritt. Zu seiner früheren redaktionellen Tätigkeit zählen Positionen bei der Handelsgruppe Rewe in Köln und bei der Neue-Rhein-Zeitung. Nebenbei schreibt er Krimis. Sie finden den Autor bei Twitter unter dem Namen @OlafKolbrueck oder auch auf Facebook sowie bei Google+. Kolbrück bloggt auch noch hier. Mehr über Olaf Kolbrück als Autor gibt es auf kolbrueck.de.

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