Open XML: Microsoft ortet IBM-Schmutzkampagne

Open XML: Microsoft ortet IBM-Schmutzkampagne

Microsofts Dokumentenstandard Office Open XML (OOXML) steht vor dem zweiten Anlauf zur Zertifizierung durch die International Standards Organisation (ISO). Der Kampf um die Erreichung des Ziels wird hart, da sich Microsoft mit dem Widerstand des Lagers rund um das bereits ISO-zertifizierte OpenDocument Format (ODF) konfrontiert sieht.

Björn BöerBjörn BöerChefredakteur
1 Min.· Aktualisiert am
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Tatsächlich griff etwa Bob Sutor, Vice President Open Source and Standards bei IBM, OOXML in einem Blog-Eintrag recht offen an: "Speichern Sie nicht im OOXML-Format". Das "offizielle" OOXML, das der ISO vorgelegt wurde, sei nicht das, was in Office 2007 implementiert sei, wirft Sutor vor. Auch sei unklar, wie OOXML im Februar aussehen werde und wie die langfristige Unterstützung aussehen werde. Auch sieht Sutor langfristig keine Interoperabilität für OOXML: "Wer sonst denken Sie wird langfristig vollständigen Support für dieses bereits tote OOXML-Format bieten, das Microsoft Office 2007 heute nutzt?"

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Björn Böer
Geschrieben vonBjörn Böer

Chefredakteur

Dr. Björn Böer ist Chefredakteur der Wirtschaftsmedien und verantwortet in dieser Rolle „Der Handel“ und das E-Commerce-Portal etailment.de. Zuvor war der promovierte Dipl.-Volkswirt unter anderem Wirtschaftsredakteur der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und leitete von 2001 bis 2003 die Wirtschaftsredaktion des F.A.Z.-Business Radios. Sein journalistisches Handwerk lernte er als Volontär beim Norddeutschen Rundfunk.

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