Das Angebot, das im Mai 2004 von 9,4 Mrd. Dollar oder 26 Dollar pro Aktie auf 7,7 Mrd. Dollar oder 21 Dollar pro Aktie gesenkt wurde, scheint aber nicht auf großes Interesse zu stoßen. Bis gestern hatten nach Angaben von Oracle erst 4,7 Mio. Aktien den Besitzer gewechselt. Das entspricht kaum mehr als einem Prozent der ausstehenden PeopleSoft-Anteile.
Allerdings hat das anhaltende Werben Oracles um den Konkurrenten bereits negative Auswirkungen auf das Geschäft von PeopleSoft. So machte das Softwareunternehmen in seiner Gewinnwarnung für das gerade abgelaufene zweite Quartal 2004 die Übernahmeschlacht für die schwachen Zahlen verantwortlich. (KC)
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Redakteur
David Wöllenstein ist Redakteur bei etailment und „Der Handel“. Er schreibt über E-Commerce, Retail-Technologie und digitale Geschäftsmodelle — zuletzt intensiv über Agentic Commerce und den Einsatz von KI im Handel.
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