Otto läutet Wechsel auf Responsive Design ein

Otto läutet Wechsel auf Responsive Design ein

Als Otto 2013 mit seinem Mega-Software-Projekt Lhoste über den Berg war, war auch der Grundstein für den Wechsel hin zum Responsive Design gelegt. Dennoch sollte es noch bis 2015 dauern, bis sich die Shop-Landschaft an alle Endgerät anpasst. Jetzt scheint der Wechsel zum Responsive Design final bevorzustehen.

OKOlaf KolbrückChefredakteur
2 Min.· Aktualisiert am
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Der Weg hin zum Responsive Design, er ist für ein digitales "Warenhaus" dieser Größenordung kein leichter. Über einige Herausforderungen zu Technik und Usability machte sich der Developer-Blog von Otto schon 2013 ganz erhellende Gedanken.

Mit dem Verzicht auf eine Responsive Site , die sich automatisch an die genutzte Displaygröße anpasst, befand sich Otto bislang zudem in guter Gesellschaft.

Doch spätestens als Sheego, Teil der Otto Group, im September 2014 einen Online-Shop startete, der full responsive ist, war sicher, dass die Einzelgesellschaft Otto alsbald nachziehen müsste.

Nun scheint der Wechsel bevorzustehen.

Allerdings ist der Umzug noch nicht endgültig. Es gehört derzeit ein wenig Glück dazu, auf die neue Version für Tablets und Smartphones zu treffen.

Offensichtlich führt Otto derzeit einen A/B-Test durch.

Kleinere Eigenartigkeiten in der Seitendarstellung inklusive.

Mehr als ein optisches Update

Es kann also durchaus noch ein paar Wochen dauern, bis Otto.de Kinderkrankheiten ausgemerzt hat und Vollzug meldet. Technische Probleme richten sich ja ungefähr gar nicht nach Time-to-market-Plänen.

Zumal Otto sich nicht mit einem optischen Update begnügt. Tests zeigen, dass nicht nur die visuelle Darstellung aus einem Guss sein wird, sondern auch die Usability vernetzt wird, indem beispielsweise Warenkörbe bei einem Wechsel der Endgeräte übernommen werden.

Der Wandel dürfte in jedem Fall wichtige Unterstützung beim Ziel sein, bis 2016 50 Prozent des Online-Umsatzes über mobile Endgeräte zu erzielen.

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Geschrieben vonOlaf Kolbrück

Chefredakteur

Olaf Kolbrück, 48, war lange Jahre Reporter Internet und E-Business bei Horizont. Seine Karriere bei Horizont, Fachmagazin für Marketing und Medien, startete er 2000 als Redakteur für Marketing, Web 2.0 und E-Commerce. Daneben gründete er den renommierten Marketing-Blog Off-the-Record.de und zählt zu den profiliertesten Bloggern für digitale Werbung und Marketing. Im Juli 2013 erschien sein Fachbuch "Erfolgsfaktor Online-Marketing - So werben Sie erfolgreich im Netz / E-Mail, Social Media, Mobile & Co. richtig nutzen" (Deutscher Fachverlag, Frankfurt). Anschließend ist von ihm der Kurzgeschichten-Band "Gebete an die Cloud - 5 phantastische digitale Geschichten" erschienen. (Printversion) 2009 gewann er den Innovationspreis des Deutschen Fachverlags. 2011 gehörte er zu den Gründungsmitgliedern des Vereins D64 – Zentrum für digitalen Fortschritt. Zu seiner früheren redaktionellen Tätigkeit zählen Positionen bei der Handelsgruppe Rewe in Köln und bei der Neue-Rhein-Zeitung. Nebenbei schreibt er Krimis. Sie finden den Autor bei Twitter unter dem Namen @OlafKolbrueck oder auch auf Facebook sowie bei Google+. Kolbrück bloggt auch noch hier. Mehr über Olaf Kolbrück als Autor gibt es auf kolbrueck.de.

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