Otto setzt auf Tablet-PCs

Otto setzt auf Tablet-PCs

Otto verdient immer mehr Geld mit dem Handel über mobile Geräte. Der Versender stellt sich entsprechend darauf ein und will den Kunden eine "emotionalisierende Einkaufsatmosphäre bieten".

Steffen GerthSteffen GerthRedakteur Der Handel und etailment
2 Min.· Aktualisiert am
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Das Unternehmen nennt aber keine genaueren Zahlen. Das gilt auch für die hier erzielten Brutto-Umsätze, die sich im selben Zeitraum vervierfacht hätten. Eine Höhe der Erlöse wird ebenfalls nicht mitgeteilt. Der Anteil der mobilen Bruttoumsätze an der gesamten Online-Nachfrage habe im Frühjahr/Sommer 2012 etwa 3 Prozent betragen.

Tablet-PCs als Wachstumstreiber

Otto will vor allem Kunden mit Tablet-PCs ansprechen. Bezogen auf die kleine Vorjahresbasis hätten sich die Besuche mit solchen Geräten fast verfünffacht. "Tablets spielen für uns eine große Rolle beim Wachstum im E-Commerce", teilt Rainer Hillebrand mit, im Otto-Vorstand zuständig für E-Commerce.

Anders als PCs würden Tablet-PCs von den Kunden in einer entspannteren Atmosphäre genutzt. "In Kombination mit einer inspirierenden Darstellung der Waren erzeugen diese Geräte eine emotionalisierende Darstellung und laden zum Kaufen ein", ist Hillebrand überzeugt.

Wenn der Trend herüberschwappt

Noch stärker wachse das E-Commerce in den Vereinigten Staaten. Die dort ansässige Otto-Tochter Crate and Barrel, ein Anbieter für Möbel und Wohnaccessoires, steht für vier Milliarden Euro Jahresumsatz. Fast jeder vierte Kunde besuche den Onlineshop mit einem mobilen Gerät, schreibt Otto.

In Deutschland sei erst jeder fünfzehnte Onlineshopper ein mobiler Surfer. Hillebrand geht aber davon aus, dass auch dieser Trend aus den Vereinigten Staaten bald nach Deutschland herüberschwappt "und wir in den nächsten Jahren ein rasantes Wachstum beim M-Commerce erleben werden".

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Steffen Gerth
Geschrieben vonSteffen Gerth

Redakteur Der Handel und etailment

Steffen Gerth ist Redakteur bei Der Handel und etailment. Für das Digital-Commerce-Magazin der dfv Mediengruppe schrieb er unter anderem die wöchentliche Kolumne "Die Woche im Handel" mit Analysen zum Strukturwandel im deutschen Einzelhandel.

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