Zu den Payment-Vorlieben der Deutschen in Onlineshops kursieren ungefähr so viele Studien wie Zahlverfahren. Schließlich werden die meisten dieser Studien auch von entsprechenden Dienstleistern in Auftrag gegeben. Der Branchenverband bvh hat in seiner Studie "Interaktiver Handel in Deutschland" die Kunden auch zu ihren Zahlwegen befragt. Das Ergebnis: Das meiste Geld geht im interaktiven Handel auf eine ganz klassische Art über die digitale Ladentheke.
Am stärksten legte die bei den absoluten Zahlen zweiterfolgreichste Zahlart Bankeinzug zu. Ihr Umsatz kletterte um 41,4 Prozent auf 10,1 Milliarden Euro. Auch E-Payment wie Paypal, Sofort Überweisung und Giropay, Klarna, BillPay, Ratepay oder BillSAFE etc. mit einem Umsatzvolumen von 8,1 Milliarden Euro erfreute sich 2013 stark steigender Beliebtheit. Gegenüber 2012 kletterte hier der Umsatz um 24,9 Prozent.
Viertwichtigstes Zahlungsmittel ist der Kreditkartenkauf. 2013 setzen hiesige Konsumenten mit Karte 7,5 Milliarden Euro um – 39,8 Prozent mehr als im Vorjahr. Diese Wachstumssteigerungen nähren sich aus prozentualen Verlusten bei anderen Zahlungsmitteln. So sank bei den Käufern vor allem das Interesse am Ratenkauf und an der für Kunden teuren Nachnahme.
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