Post kündigt Karstadt und Ikea

Post kündigt Karstadt und Ikea

Die Deutsche Post zieht sich als Dienstleister für den Heimlieferservice von Karstadt und Ikea zurück. Das Geschäft sei zuletzt unprofitabel gewesen.

David WöllensteinDavid WöllensteinRedakteur
1 Min.· Aktualisiert am
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Die Rückgabe des mit rund 10 Millionen Euro Umsatz kleinen, aber öffentlichkeitswirksamen Karstadt-Auftrags setzt für die Post den Niedergang der einst lukrativen Geschäftsbeziehung mit dem pleite gegangenen Mutterkonzern Arcandor fort.

Bittere Arcandor-Bilanz

Die Insolvenz hat bei der Post Ausfälle von mindestens 250 Millionen Euro verursacht. Allein die Karstadt-Logistik - zu der auch die Versorgung der Kaufhäuser mit Waren zählt - hat dem Bonner Konzern einst etwa 500 Millionen Euro Jahreserlös gebracht.

Davon bleiben mit dem Ende des Lieferservice nach Informationen aus Post-Kreisen nur noch rund 150 Millionen Euro übrig.

Von der Auflösung des Ikea-Vertrags ist auch das Geschäft in Österreich betroffen. Er soll nach Brancheninformationen ein Volumen von rund 15 Mio. Euro haben.

Ähnlich wie Karstadt bleibt Ikea in anderen Bereichen - etwa beim Transport von Fracht über lange Strecken - DHL-Kunde.

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David Wöllenstein
Geschrieben vonDavid Wöllenstein

Redakteur

David Wöllenstein ist Redakteur bei etailment und „Der Handel“. Er schreibt über E-Commerce, Retail-Technologie und digitale Geschäftsmodelle — zuletzt intensiv über Agentic Commerce und den Einsatz von KI im Handel.

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