
Umsatz-Loch durch Post-Streik - Aufruf zur Selbsthilfe, Amazon, Airbnb, Gap, Globetrotter, Uber, Deliveroo, eBay
Umsatz-Loch durch Post-Streik - Aufruf zur Selbsthilfe: 12 Prozent weniger E-Commerce-Umsatz, 78 Millionen Euro weniger in der Kasse. In dieser Größenordnung beziffert das Analyse-Unternehmen E-Tracker die Folgen des Poststreiks für den Onlinehandel. E-Tracker hat dafür rund 9.000 Onlineshops und eine Million Transaktionen unter die Lupe genommen, berichtet iBusiness. Marion von Kuczkowski, prominente eBay-Unternehmerin und eBay-Coach will da nicht länger tatenlos zusehen. In ihrem Blog "Take...
Umsatz-Loch durch Post-Streik - Aufruf zur Selbsthilfe:
12 Prozent weniger E-Commerce-Umsatz, 78 Millionen Euro weniger in der Kasse. In dieser Größenordnung beziffert das Analyse-Unternehmen E-Tracker die Folgen des Poststreiks für den Onlinehandel. E-Tracker hat dafür rund 9.000 Onlineshops und eine Million Transaktionen unter die Lupe genommen, berichtet iBusiness.Marion von Kuczkowski, prominente eBay-Unternehmerin und eBay-Coach will da nicht länger tatenlos zusehen. In ihrem Blog "Take me to auction" ruft sie kleine Händler dazu auf, der Post zu helfen. "Klingel und andere Unternehmen greifen der Post bereits unter die Arme und haben Mitarbeiter geschickt, die beim Sortieren der Post helfen. Ich frage mich - Können wir das nicht alle?", fragt sich Kuczkowski, die als erste Deutsche den Powerseller-Status erhielt. Allerdings ist sie auch ein wenig ratlos: Wie soll man das organisieren?
Jetzt lesen: Urteil gefährdet Uber-Modell, Amazon-Drohnen startbereit.
Deliveroo startet in Berlin:
Jetzt ist es offiziell. Der britische Gastro-Lieferservice Deliveroo startet in Berlin. Anders als Lieferheld und Co wollen die Briten Sushi, Burger und Co aus höherwertigen Restaurants binnen einer halben Stunde zum Kunden bringen. Delievroo setzt dabei auf eine eigene Kurierflotte, um die Bestellungen von derzeit 150 Partnern über die eigene Plattform zu "servieren". Mitbewerber ist das deutsche Startup Foodora (ehemals Volo), das von Rocket Internet angeschoben wird. Deliveroo wurde bereits Ende 2013 von William Shu und Greg Orlowski in London gegründet, wo sich das Startup innerhalb eines Jahres zum Marktführer mit über 100.000 Nutzern etablierte. Im Januar diesen Jahres erhielt das Startup eine Finanzierung von 25 Millionen US-Dollar durch Accel Partners, Index Ventures und Hoxton Venture.Zitat des Tages: "30 Prozent der Läden werden bis 2020 schließen, weil sie den Wandel nicht schaffen." Der norwegische Trendforscher, Buchautor und Soziologe Stale Økland sieht sogar für den E-Commerce ein Ende des Wachstums. Absatzwirtschaft
Globetrotter fest in schwedischer Hand:
Die schwedische Fenix Outdoor AB hat Globetrotter nun zu 100 Prozent übernommen. Die Schweden waren Anfang 2014 bei den Hamburgern eingestiegen, steigerten ihr Engagement dann später über ein Joint Venture auf 60 Prozent.
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Amazon-Drohnen könnten in einem Jahr starten:
Amazon könnte binnen eines Jahres mit seinen Drohnen in den USA flugbereit sein und in den Luftversand einsteigen. Eigentlich wartet Amazon nur noch auf grünes Licht von der Flugaufsicht. Fast CompanyUrteil gefährdet Geschäftsmodell von Uber:
Es ist womöglich der Über-Gau für das Geschäftsmodell von Uber. Nach einer, allerdings anfechtbaren, Einzelfall-Entscheidung der kalifornischen Labor Commission muss Uber seine Fahrer als Angestellte behandeln und nicht als unabhängige Auftragsnehmer. Die wären damit unter anderem sozialversicherungspflichtig. Folglich steigen die Personalkosten. TechchruncheBay Enterprise vor Verkauf:
eBay verkauft sein Enterprise-Geschäft womöglich schon im Juli und damit weit vor der Trennung von PayPal. Der noch unbekannte Käufer soll 1,5 Milliarden Dollar zahlen. Bloomberg
Gap schwächelt:
Graue Tage bei Gap. Hier 175 Schließungen von schwächelnden Filialen in den kommenden zwei Jahren, dort schmelzende Online-Umsätze im ersten Quartal (minus 2,1 Prozent). IRFrische Milliarde für Airbnb:
Airbnb sammelt gerade rund eine Milliarde Dollar bei Investoren ein, weiß das WSJ. Der Privatzimmer-Vermittler käme dann auf eine Bewertung von 24 Milliarden Dollar. Airbnb erwartet in diesem Jahr einen Umsatz von 850 Millionen Dollar und einen Verlust von 150 Millionen Dollar.Crowdfunding bei Etsy:
Weil auch kleine Handwerker und Künstler ihre Projekte zuweilen vorfinanzieren müssen, startet das Portal für den Kauf und Verkauf von handgemachten Produkten in einem Pilotprojekt ein eigenes Crowdfunding-Portal. QuartzDIGITALE TRENDS & FAKTEN
Zahl des Tages: 40 Prozent der Deutschen sind praktisch permanent (mindestens zehn Mal am Tag) online. Neben der Zeit in sozialen Netzwerken sind Onlineshopping und Informationsgewinnung dabei die zentrale Motivation. Mit 93 Prozent Zustimmung ist Onlineshopping dabei sogar die stärkste Motivation für die Internetnutzung der deutschen Befragten. Aber: Über ein Drittel aller Deutschen verbringt den größten Anteil seiner Onlinezeit in sozialen Netzwerken. Die sagt die "Connected Consumers"-Studie der Unternehmensberatung A.T. Kearney. Dazu wurden weltweit 10.000 vernetzte Verbraucher befragt.
Lesetipp des Tages: Luft ist böse - zumindest im Versand. Das WSJ erzählt, wie Ikea neue Möbel schon mit dem Versand im Kopf plant, um später Logistikkosten zu sparen.
Beliebtester Beitrag am Vortag: Fulfillment: Software-Lösungen für Onlineshops
Grafik des Tages: Der E-Commerce in Europa kommt mit einem Plus von 14,3 Prozent in 2014 auf ein Volumen von 423,8 Milliarden Euro. Das sagte der europäische Dachverband Ecommerce Europe. Die Zahlen des B2C E-commerce Report 2015 wurden mit Hilfe von Verbänden und GFK ermittelt. (Infografik als pdf)
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Olaf Kolbrück, 48, war lange Jahre Reporter Internet und E-Business bei Horizont. Seine Karriere bei Horizont, Fachmagazin für Marketing und Medien, startete er 2000 als Redakteur für Marketing, Web 2.0 und E-Commerce. Daneben gründete er den renommierten Marketing-Blog Off-the-Record.de und zählt zu den profiliertesten Bloggern für digitale Werbung und Marketing. Im Juli 2013 erschien sein Fachbuch "Erfolgsfaktor Online-Marketing - So werben Sie erfolgreich im Netz / E-Mail, Social Media, Mobile & Co. richtig nutzen" (Deutscher Fachverlag, Frankfurt). Anschließend ist von ihm der Kurzgeschichten-Band "Gebete an die Cloud - 5 phantastische digitale Geschichten" erschienen. (Printversion) 2009 gewann er den Innovationspreis des Deutschen Fachverlags. 2011 gehörte er zu den Gründungsmitgliedern des Vereins D64 – Zentrum für digitalen Fortschritt. Zu seiner früheren redaktionellen Tätigkeit zählen Positionen bei der Handelsgruppe Rewe in Köln und bei der Neue-Rhein-Zeitung. Nebenbei schreibt er Krimis. Sie finden den Autor bei Twitter unter dem Namen @OlafKolbrueck oder auch auf Facebook sowie bei Google+. Kolbrück bloggt auch noch hier. Mehr über Olaf Kolbrück als Autor gibt es auf kolbrueck.de.
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