Präsenz bei Google: So zeigen lokale Händler Flagge

Präsenz bei Google: So zeigen lokale Händler Flagge

Suchmaschinenpräsenz ist für alle Unternehmen wichtig – auch wenn sie nicht online verkaufen. Fast die Hälfte aller Nutzer, die eine lokale Suche ausgeführt haben, besuchen das entsprechende Ladengeschäft noch am selben Tag. Werden ausreichend Informationen online zur Verfügung gestellt, können sich lokale Geschäfte besonders gut gegen die E-Commerce-Konkurrenz durchsetzen: Kunden würden eher lokal als online einkaufen, wenn sie wissen, dass das gesuchte Produkt in der Nähe, schnell verfügbar...

Björn BöerBjörn BöerChefredakteur
3 Min.· Aktualisiert am
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Woher kommt der lokale Bezug?

Lokale Suchergebnisse werden angezeigt, wenn entweder das Keyword einen lokalen Begriff („schuhe köln“) enthält oder wenn der Standort des Suchenden zur Verfeinerung der Suchergebnisse herangezogen wird.

Dabei werden Ergebnisse aus Google Maps und weitere organische sowie bezahlte Anzeigen gezeigt. Sie können somit auf verschiedene Weise Ihre Suchmaschinenpräsenz erweitern.



Auch wenn Google verschiedene Quellen für die Listung auf Google Maps heranzieht, ist eine Eintragung bei Google My Business sinnvoll. Tragen Sie dort so viele Informationen ein, wie möglich. Wichtig: die Daten sollten Sie überall in der gleichen Form hinterlegen, also immer die gleiche Schreibweise von Unternehmensname, Adresse und Telefonnummer. Über My Business können Sie Ihr Geschäft bewerten und Fotos hochladen lassen. Bewertungen und Fotos wirken sich normalerweise positiv auf das Ranking innerhalb der lokalen Suche aus, auch weil dies eine Bestätigung ist, dass das Geschäft tatsächlich existiert.

2. Organische Ergebnisse



Damit Sie in den standardmäßigen organischen Ergebnissen mit ihrem lokalen Geschäft gefunden werden, müssen Sie auf der entsprechenden Seite Ihren Unternehmenssitz kommunizieren. Das bedeutet mindestens Nennung im Seitentitel und -beschreibung und im Content. Haben Sie nicht nur einen relevanten Standort, eignen sich einzelne Unterseiten zur Darstellung der unterschiedlichen Filialen.

3. Google AdWords



Bei Google AdWords haben Sie die Möglichkeit, Ihre Anzeigen nur dann bei passender Suchanfrage auszuspielen, wenn sich der Suchende an einem bestimmten Standort befindet. Die Standorte können Sie auf Kampagnenebene einstellen und sowohl Städte als auch Regionen auswählen. So können Sie mit einer individuellen Anzeige und entsprechenden Landingpage für Ihr lokales Angebot werden.

4. AdWords Express



AdWords Express ist die kleine Schwester von AdWords und richtet sich an alle, die den Aufwand für bezahlte Einträge etwas geringer halten möchten. Hier erleichtern einige Automatismen die Einrichtung. Außerdem können Sie mit AdWords Express auch dann für Ihren Standort werben, wenn Sie gar keine eigene Webseite haben. Dann wird ihr My Business Profil herangezogen. Als Vorarbeit müssen nur eine Zielgruppe, ein kurzer Beschreibungstext und ein Budget bestimmt werden. Die Anzeigen erscheinen automatisch, wenn jemand in Ihrer Region sucht oder diese als Suchbegriff verwendet.

5. Branchenbücher



Registrieren Sie sich in verschiedenen Branchenverzeichnissen. Da sich 49 Prozent der lokalen Suchanfragen (1 & 1 Studie 2015) auf Bewertungen beziehen, macht es Sinn auch Dienstleister auszuwählen, mit denen Sie Bewertungen sammeln können. Über Google My Business können Sie ausschließlich Bewertungen direkt über Google sammeln. Auch wenn Sie auf Datenkonsistenz achten müssen, gilt das nicht für Beschreibungstexte. Achten Sie hier darauf, nicht immer die gleichen Texte zu verwenden, um Duplicate Content zu vermeiden

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Björn Böer
Geschrieben vonBjörn Böer

Chefredakteur

Dr. Björn Böer ist Chefredakteur der Wirtschaftsmedien und verantwortet in dieser Rolle „Der Handel“ und das E-Commerce-Portal etailment.de. Zuvor war der promovierte Dipl.-Volkswirt unter anderem Wirtschaftsredakteur der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und leitete von 2001 bis 2003 die Wirtschaftsredaktion des F.A.Z.-Business Radios. Sein journalistisches Handwerk lernte er als Volontär beim Norddeutschen Rundfunk.

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