
Praxisbeispiel: Geschlossener RFID-Kreislauf
Die Automatendreherei Klumpp aus dem badischen Rinklingen setzt für die Schwundreduzierung in der Produktionsabwicklung und die Automatisierung von internen Prozessen auf die RFID-Lösung von Seeburger. Der Integrationsspezialist bietet dabei nicht nur die Simulations- und Integrationslösung für einen geschlossenen RFID-Kreislauf, sondern steht Klumpp auch durchgehend beratend zur Seite.
Björn BöerChefredakteurRFID ist nicht nur etwas für Großunternehmen. Auch der mittelständische Automobilzulieferer Klumpp ist mit seinem RFID-Projekt richtungweisend. Klumpp produziert Drehteile, die nach der Fertigung an der Drehbank korbweise in Kohlenwasserstoff gereinigt werden, um Öl- und Schmutzrückstände zu entfernen. Da bei dem Reinigungsvorgang Teile verloren gehen können, möchte Klumpp mit Hilfe der RFID-Technologie den Überblick behalten.
Hierfür wird an jedem Korb ein hitze- und lösungsbeständiger RFID-Transponder angebracht. Auf dem Transponder wird das Eigengewicht des Korbes gespeichert. Nach dem Bearbeitungsvorgang wird dieses vom Gesamtgewicht des Korbes (inklusive Drehteile) abgezogen und das Ergebnis durch das im ERP-System hinterlegte Teilegewicht dividiert. So erhält man am Ende die exakte Stückzahl der Drehteile, die sich nach dem Bearbeitungsvorgang im Korb befinden.
Seeburger steht Klumpp bei dem RFID-Projekt durchgängig beratend zur Seite, anfangen bei der Projektierung über das Aufsetzen des Testlaufs, die Auswahl der Transponder und das Pilotprojekt bis hin zum finalen Roll-out. (KC)

Chefredakteur
Dr. Björn Böer ist Chefredakteur der Wirtschaftsmedien und verantwortet in dieser Rolle „Der Handel“ und das E-Commerce-Portal etailment.de. Zuvor war der promovierte Dipl.-Volkswirt unter anderem Wirtschaftsredakteur der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und leitete von 2001 bis 2003 die Wirtschaftsredaktion des F.A.Z.-Business Radios. Sein journalistisches Handwerk lernte er als Volontär beim Norddeutschen Rundfunk.
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