Preise steigen nur geringfügig

Preise steigen nur geringfügig

Die Lebenshaltungskosten in Deutschland sind zu Beginn des Jahres kaum gestiegen. Benzin und Strom wurden teurer, Lebensmittel hingegen günstiger, meldet das Statistische Bundesamt.

Björn BöerBjörn BöerChefredakteur
2 Min.· Aktualisiert am
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Vor allem die teurer gewordenen Mineralölprodukte (plus 13 Prozent) trieben die Inflationsrate in die Höhe. Energie verteuerte sich im Januar 2010 insgesamt um 0,9 Prozent gegenüber Januar 2009.

Nahrungsmittel werden billiger

Neben dem deutlichen Preisanstieg bei Mineralölprodukten erhöhten sich auch die Preise für Strom (plus 3,9 Prozent). Dagegen gingen die Preise für Gas (minus 20,3 Prozent) sowie für Umlagen von Zentralheizung und Fernwärme (minus 11,8 Prozent) im gleichen Zeitraum deutlich zurück.

Nahrungsmittel waren im Januar 2010 insgesamt billiger als ein Jahr zuvor (minus 1,4 Prozent). Deutlich günstiger waren dabei Gemüse ( minus 7,0 Prozent; darunter Kartoffeln: minus 16,9 Prozent) und viele Molkereiprodukte.

Fernsehgeräte immer günstiger

Preisanstiege wurden dagegen vor allem bei Speisefetten und -ölen sowie bei Fisch und Fischwaren  festgestellt.

Besonders verbraucherfreundlich entwickelten sich laut dem Statistischen Bundesamt die Preise für Unterhaltungselektronik: Fernsehgeräte kosteten  22,9 Prozent weniger, Notebook schlugen mit minus 13 Prozent , digitale Kameras mit minus 10 Prozent zur Buche.

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Björn Böer
Geschrieben vonBjörn Böer

Chefredakteur

Dr. Björn Böer ist Chefredakteur der Wirtschaftsmedien und verantwortet in dieser Rolle „Der Handel“ und das E-Commerce-Portal etailment.de. Zuvor war der promovierte Dipl.-Volkswirt unter anderem Wirtschaftsredakteur der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und leitete von 2001 bis 2003 die Wirtschaftsredaktion des F.A.Z.-Business Radios. Sein journalistisches Handwerk lernte er als Volontär beim Norddeutschen Rundfunk.

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