Procter & Gamble testet Direktverkauf

Procter & Gamble testet Direktverkauf

Der Konsumgüterhersteller Procter & Gamble arbeitet an einer Vertriebsform, die Händlern den Schweiß auf die Stirn treiben dürfte.

Björn BöerBjörn BöerChefredakteur
1 Min.· Aktualisiert am
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Die Financial Times Deutschland (FTD) schreibt, dass dafür die Website Theessentials.com genutzt, werde, auf der ausschließlich P&G-Produkte vertrieben werden. Dazu gehören unter anderem Pampers-Windeln, Duracell-Batterien und Gillette-Rasierer.

Für P&G ist diese neue Vertriebsform als Antwort auf die Vorlagen der Konkurrenten L'Oréal und Estée Lauder zu deuten, die bereits zum Online-Einkauf ihrer Produkte einladen. Der Einzelhandel wird dadurch umgangen.

Partnerschaft mit Amazon

Die FTD schreibt, dass andere große Markenartikler enge Partnerschaften mit dem Onlinehändler Amazon eingegangen sind, um den Absatz anzukurbeln.

Der weltgrößte Einzelhändler Wal-Mart reagiere auf die Entwicklung, indem er einen eigens berufenen Strategiemanager prüfen lasse, wie sich die Direktverkäufe der Zulieferer künftig auf das Geschäft auswirken könnten, schreibt das Blatt.

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Björn Böer
Geschrieben vonBjörn Böer

Chefredakteur

Dr. Björn Böer ist Chefredakteur der Wirtschaftsmedien und verantwortet in dieser Rolle „Der Handel“ und das E-Commerce-Portal etailment.de. Zuvor war der promovierte Dipl.-Volkswirt unter anderem Wirtschaftsredakteur der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und leitete von 2001 bis 2003 die Wirtschaftsredaktion des F.A.Z.-Business Radios. Sein journalistisches Handwerk lernte er als Volontär beim Norddeutschen Rundfunk.

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