Rewe übernimmt Sky-Märkte im Südwesten

Rewe übernimmt Sky-Märkte im Südwesten

Grünes Licht vom Bundeskartellamt: Rewe darf die Sky-Märkte der coop Kiel im Südwesten übernehmen. Die Mitarbeiter werden alle übernommen.

SRSybille RoemerRedakteurin
2 Min.· Aktualisiert am
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"Mit der Übernahme von sky-Märkten der coop Kiel stärkt die Rewe Group ihre Position im Südwesten Deutschlands", heißt es in der Pressemitteilung von Rewe. "Die durchschnittlich 1.100 Quadratmeter großen Filialen passen von Fläche und Lage optimal in das Standortnetz der Rewe-Märkte in Süddeutschland."
 
Im Übernahmepaket seien auch das 45.000 Quadratmeter große Lager sowie die Ulmer Zentrale mit 119 Beschäftigten enthalten. Sämtliche Mitarbeiter würden übernommen. Einen entsprechen Vertrag hatten die Vorstände der coop und des Lebensmittel- und Touristikkonzerns Rewe bereits am 29. September in Köln geschlossen. Über die Höhe der Kaufsumme haben beide Seiten Stillschweigen vereinbart.

coop will modernisieren

Die coop eG wollte sich als einer der größten Lebensmittelanbieter in Schleswig-Holstein mit rund 10.000 Beschäftigten stärker und moderner in der norddeutschen Region aufstellen. Darum hatte sie sich kurzfristig von ihren sky-Verbrauchermärkten in Südwest-Deutschland getrennt. Im vergangenen Jahr erzielten die sky-Märkte mit rund 1.140 Mitarbeitern einen Umsatz von über 150 Millionen Euro.

„Mit der Akquisition bauen wir die sehr gute Position von Rewe im Südwesten Deutschlands weiter aus. Wir werden die Märkte zeitnah in unser Vertriebsnetz integrieren und auf Rewe umstellen", sagte Lionel Souque, der bei der Rewe Group den Bereich Vollsortiment national verantwortet, zur Vertragsunterzeichnung im September. "Rewe wird mit innovativen Konzepten, wie der Premium Eigenmarke "Feine Welt", regionalen Produkten und kundenfreundlichen Servicekonzepten die erfolgreiche Entwicklung in Deutschland kontinuierlich fortsetzen."

Sky auch im Süden erfolgreich

"Obwohl sich die sky-Märkte in Süddeutschland im vergangenen Jahr überaus erfolgreich entwickelt haben, macht der Verkauf des Netzes im Süden der Republik Sinn und ist folgerichtig", sagte damals coop-Vorstandssprecher Gerd Müller.

Durch den Verkauf des Ulmer Vertriebsgebietes an die Rewe Group will die coop ihre Eigenkapitalbasis deutlich stärken. "Es ist wichtig, dass wir in der Finanz- und Wirtschaftskrise unser Unternehmen entschulden, damit es finanziell gestärkt und damit für den Wettbewerb fit gemacht werden kann", so Gerd Müller.

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SR
Geschrieben vonSybille Roemer

Redakteurin

Sybille Roemer kennt als Redakteurin der afz – allgemeine fleischer zeitung die Herausforderungen der Digitalisierung in Metzgerei und Einzelhandel. Der Autorin der Fachbücher "Praxisführer E-Commerce" und "Erfolgsfaktor Online-Handel" und Dozentin an der Philipps-Universität Marburg ist wichtig, stets die Kundenperspektive im Blick zu haben: Digitalisierung sollte kein Selbstzweck sein, sondern Vorteile für alle Beteiligten bringen.

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