
Rossmann will weiter wachsen
Für Rossmann war 2009 ein Spitzenjahr. Erstmals durchbrach die Drogeriekette die Umsatzgrenze von vier Milliarden Euro. Auch im laufenden Jahr will das Unternehmen zulegen.
Björn BöerChefredakteurOnlineshop wächst gewaltig
Noch stärker legte der Onlineshop zu: Hier stieg der Umsatz um 23 Prozent auf 32 Millionen Euro. Die Umsätze des norddeutschen Tochterbetriebs Kloppenburg sanken dagegen um 14 Prozent auf rund 200 Millionen Euro. Dafür seien laut Rossmann Filialschließungen der Grund.
Der Gesamtumsatz von Rossmann in Deutschland stieg um 8 Prozent auf 3,125 Milliarden Euro. Im Jahr 2008 lag dieser Wert bei 2,9 Milliarden Euro.
Problemmarkt Osteuropa
Währungsschwankungen machten dagegen Rossmann in Osteuropa zu schaffen. So stiegen die Umsätze in Polen, Ungarn, Tschechien und Albanien zwar um knapp 20 Prozent. In Euro umgerechnet beträgt das Plus jedoch nur 4 Prozent (992 Millionen Euro).
Rossmann betreibt im Ausland 720 Drogeriemärkte. Im Frühjahr 2010 sollen die ersten Geschäfte in der Türkei eröffnet werden.
Wachstum soll fortgesetzt werden
Die Drogeriekette will auch 2010 das hohe Expansionstempo beibehalten. In Deutschland seien bei einem Investitionsvolumen von 90 Millionen Euro 120 neue Verkaufsstellen geplant. Rund 1.000 neue Arbeitsplätze sollen dabei entstehen.
Bei der Rossmann-Gruppe arbeiten konzernweit 24.500 Beschäftigte. In diesem Jahr erwartet das Unternehmen einen Gesamtumsatz von 4,5 Milliarden Euro.

Chefredakteur
Dr. Björn Böer ist Chefredakteur der Wirtschaftsmedien und verantwortet in dieser Rolle „Der Handel“ und das E-Commerce-Portal etailment.de. Zuvor war der promovierte Dipl.-Volkswirt unter anderem Wirtschaftsredakteur der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und leitete von 2001 bis 2003 die Wirtschaftsredaktion des F.A.Z.-Business Radios. Sein journalistisches Handwerk lernte er als Volontär beim Norddeutschen Rundfunk.
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