Russisches Angebot für Karstadt immer märchenhafter

Russisches Angebot für Karstadt immer märchenhafter

1 Min.Aktualisiert am
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Der russische Karstadt-Bieter Artur Pachomow hat laut Medienberichten Großes mit dem Warenhausbetreiber vor: Er will nach Russland und sogar nach Arabien expandieren.

Der russische Unternehmer hatte in letzter Minute für die insolvente Warenhauskette geboten. An der Kaufofferte sei auch eine internationale Bank sowie private Investoren beteiligt, teilte er mit, ohne auf weitere Details einzugehen.

Das Angebot vom russischen Investor besteht nach Angaben eines Sprechers des Insolvenzverwalters Klaus Hubert Görg lediglich aus sechs Seiten.

Unterstützung der Kommunen gilt als sicher

Die weiteren Bieter für Karstadt sind der Finanzinvestor Triton, der Milliardär Nicolas Berggruen und das Warenhaus-Vermieterkonsortium Highstreet, das zum Teil zur US-Bank Goldman Sachs gehört. Die Gläubiger wollen bis zum 9. Juni entscheiden, an welchen Bieter Karstadt gehen soll.

Am Dienstag wurde bekannt, dass genügend Kommunen auf ihre Steueransprüche gegenüber dem Unternehmen verzichten. Damit ist eine wichtige Bedingung für das Gelingen des Insolvenzplans erfüllt.

Eine Chronik der Karstadt-Krise finden Sie hier.

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