Schlecker dementiert Stellen-Kahlschlag

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1 Min.Aktualisiert am
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Schlecker will beim angekündigten Umbau des Unternehmens "alle Mitarbeiter behalten". Die Drogeriekette weist damit Vorwürfe der Gewerkschaft zurück.

Das Unternehmen wies Vorwürfe der Gewerkschaft Verdi zurück, die Mitarbeiter würden gezwungen, neue Arbeitsverträge zu schlechteren Bedingungen zu unterschreiben.

Warnstreiks und Proteste

Mehrere hundert Schlecker-Beschäftigte waren aus Angst um ihre Arbeitsplätze am Montag vorübergehend in einen Warnstreik getreten. Nach Angaben von Verdi blieben am Vormittag viele Filialen in Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland geschlossen.

Rund 600 Streikende waren in Ulm zu einer Kundgebung zusammen gekommen und protestierten anschließend vor der Firmenzentrale in Ehingen. Auch in Stuttgart trafen sich rund 50 Schlecker-Beschäftigte zu einer Kundgebung. Sie forderten mehr Lohn und eine Rückkehr zu den tariflichen Mindestbedingungen.

Schlecker beschäftigt nach Verdi-Angaben bundesweit rund 36.000 Menschen in mehr als 10.000 Märkten.

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