Schlecker dementiert Stellen-Kahlschlag

Schlecker dementiert Stellen-Kahlschlag

Schlecker will beim angekündigten Umbau des Unternehmens "alle Mitarbeiter behalten". Die Drogeriekette weist damit Vorwürfe der Gewerkschaft zurück.

Björn BöerBjörn BöerChefredakteur
1 Min.· Aktualisiert am
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Das Unternehmen wies Vorwürfe der Gewerkschaft Verdi zurück, die Mitarbeiter würden gezwungen, neue Arbeitsverträge zu schlechteren Bedingungen zu unterschreiben.

Warnstreiks und Proteste

Mehrere hundert Schlecker-Beschäftigte waren aus Angst um ihre Arbeitsplätze am Montag vorübergehend in einen Warnstreik getreten. Nach Angaben von Verdi blieben am Vormittag viele Filialen in Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland geschlossen.

Rund 600 Streikende waren in Ulm zu einer Kundgebung zusammen gekommen und protestierten anschließend vor der Firmenzentrale in Ehingen. Auch in Stuttgart trafen sich rund 50 Schlecker-Beschäftigte zu einer Kundgebung. Sie forderten mehr Lohn und eine Rückkehr zu den tariflichen Mindestbedingungen.

Schlecker beschäftigt nach Verdi-Angaben bundesweit rund 36.000 Menschen in mehr als 10.000 Märkten.

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Björn Böer
Geschrieben vonBjörn Böer

Chefredakteur

Dr. Björn Böer ist Chefredakteur der Wirtschaftsmedien und verantwortet in dieser Rolle „Der Handel“ und das E-Commerce-Portal etailment.de. Zuvor war der promovierte Dipl.-Volkswirt unter anderem Wirtschaftsredakteur der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und leitete von 2001 bis 2003 die Wirtschaftsredaktion des F.A.Z.-Business Radios. Sein journalistisches Handwerk lernte er als Volontär beim Norddeutschen Rundfunk.

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