Schlecker: Fast 4.000 Klagen gegen Kündigungen

Schlecker: Fast 4.000 Klagen gegen Kündigungen

Tausende ehemalige Schlecker-Mitarbeiter klagen gegen ihre Kündigungen - weitere werden folgen. Der Insolvenzverwalter hat nun deswegen ein Problem.

David WöllensteinDavid WöllensteinRedakteur
2 Min.· Aktualisiert am
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Bei den Zahlen handele es sich noch nicht um den finalen Stand, "da sich sicher noch einige restliche Klagen auf dem Weg der Zustellung befinden", sagte Geiwitz. Er fürchtet, dass die Klagen einen künftigen Investor abschrecken könnten. Über die Zahl der Klagen berichtete auch die Tageszeitung "Die Welt" (Samstag).

Bis Pfingsten ein Investor? Das wird schwierig.

Im Zuge der Insolvenz der Drogeriekette mit Sitz in Ehingen in Baden-Württemberg war Ende März bundesweit rund 10.000 Beschäftigten gekündigt worden. Für die Rettung und Sanierung von Schlecker befindet sich Geiwitz derzeit weiter auf Investorensuche.

Auch wenn die Klagen vermutlich wenig Aussicht auf Erfolg hätten, werde dies die angestrebte Sanierung belasten, sagte Geiwitz weiter. Bis zuletzt hatte es noch geheißen, dass Geiwitz bis Pfingsten einen Investor präsentieren wolle. Der "Welt" zufolge wird sich das nun wohl hinauszögern.

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David Wöllenstein
Geschrieben vonDavid Wöllenstein

Redakteur

David Wöllenstein ist Redakteur bei etailment und „Der Handel“. Er schreibt über E-Commerce, Retail-Technologie und digitale Geschäftsmodelle — zuletzt intensiv über Agentic Commerce und den Einsatz von KI im Handel.

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