
Schlecker-Kundendaten finden sich im Internet
Eine interne Kundendatenbank von Schlecker ist wegen einer Sicherheitslücke öffentlich übers Internet zugängig gewesen. Die Drogeriekette hat nun Anzeige gegen Unbekannt erstattet.
Björn BöerChefredakteurWie Schlecker mitteilte, sei das Datenleck mittlerweile geschlossen worden. Durch das Leck wurden nach Angaben der Drogeriemarktkette keine sensiblen Daten wie Kontonummern oder Passwörter öffentlich. Die Sicherheitspanne habe lediglich dazu geführt, dass Daten zugänglich wurden, die der Werbekommunikation dienten.
Datenleck ist auf "internen Angriff" zurückzuführen
Wie das Unternehmen am Freitag in Ehningen mitteilte, sind 150.000 Online-Kunden betroffen. Das Datenleck sei nicht im Schlecker-Onlineshop aufgetreten, sondern bei einem externen Dienstleister.
Schlecker betonte, die Daten seien nicht öffentlich im Internet einsehbar gewesen, sondern nur durch technisch versierte Personen mit genauer Kenntnis der Quelle.
Der illegale Zugriff auf die Daten sei offenbar durch einen "internen Angriff" möglich geworden. Aus diesem Grund habe die Drogeriemarktkette Anzeige gegen Unbekannt erstattet.

Chefredakteur
Dr. Björn Böer ist Chefredakteur der Wirtschaftsmedien und verantwortet in dieser Rolle „Der Handel“ und das E-Commerce-Portal etailment.de. Zuvor war der promovierte Dipl.-Volkswirt unter anderem Wirtschaftsredakteur der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und leitete von 2001 bis 2003 die Wirtschaftsredaktion des F.A.Z.-Business Radios. Sein journalistisches Handwerk lernte er als Volontär beim Norddeutschen Rundfunk.
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