Datenschutz

Alle Beiträge und Analysen zum Thema „Datenschutz".

151 Beiträge

Techniker geht durch modernen europäischen Rechenzentrumsflur mit GPU-Serverracks
© Black Forest Labs / Flux

Milliarden für Rechenzentren, 15 Prozent Marktanteil: Wo Europas Cloud wirklich steht

Die Schwarz Gruppe kündigt ein Rechenzentrum für bis zu 5,6 Milliarden Euro bei Rostock an. Die Telekom hat mit Nvidia eine KI-Fabrik in München gebaut, SAP eine Behörden-Cloud auf Microsoft-Technik, und Brüssel schlägt vier Souveränitätsstufen vor. Trotzdem halten europäische Anbieter im eigenen Markt nur 15 Prozent. Eine Bestandsaufnahme.

David Wöllenstein28.08.266 Min.
Führungskraft nutzt KI oben selbstverständlich, Mitarbeiterin unten zögert am geschlossenen Laptop
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KI im Büro: oben Vollgas, unten Handbremse

Britische Chefs füttern KI-Werkzeuge deutlich freizügiger mit Firmendokumenten als ihre Angestellten, berichtet Techradar.com. Knapp 75 Prozent der Führungskräfte reichten Arbeitsunterlagen an KI-Tools weiter, etwa für Marketing, Übersetzung und Datenanalyse. Bei Mitarbeitern ohne Führungsverantwortung seien es nur 20 Prozent, allerdings mieden 59 Prozent die Technologie komplett. Die größten Sorgen: Fehler der KI-Antworten (20 Prozent), mangelnde Schulung oder klare Vorgaben (19 Prozent) sowie Datensicherheit und Datenschutz (20 Prozent).

David Wöllenstein27.08.262 Min.
Abstrakte 3D-Illustration: unhörbare Schallwelle als digitaler Fingerabdruck ohne Cookies
© Black Forest Labs / Flux

Aliexpress: Audio statt Cookies

Aliexpress trackt Nutzer offenbar mit lautlosen Audiosignalen, berichtet ITMagazine.ch. Ein Code auf der Startseite lasse den Browser eine lautlose Tonwelle berechnen und messe, wie das Gerät des Nutzers ihn verarbeite. Derselbe Code greife auch Bildschirmmaße, Arbeitsspeicher, Browser-Plugins und Mausbewegungen ab: zusammen ein digitaler Fingerabdruck des Besuchers. Völlig ohne Cookies. Aufgefallen sei der Audio-Trick nur, weil ein Bluetooth-Kopfhörer bei geöffnetem Tab nicht mehr zwischen Rechner und Smartphone gewechselt hätte.

David Wöllenstein26.08.262 Min.
Abstrakte 3D-Illustration symbolisiert Prüfung einer Firmenübernahme durch US-Behörde
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Washington prüft Sheins Everlane-Kauf

Der US-Ausschuss Cfius prüft Sheins Kauf des amerikanischen Modehändlers Everlane, berichtet Scmp.com. Shein habe die Prüfung zwar selbst angestoßen, allerdings erst, nachdem der 80-Mio.-Dollar-Deal im Mai bereits durch war. Üblich ist der umgekehrte Weg. Im Mittelpunkt stehe, dass Everlane Personendaten von Amerikanern verwalte. Cfius (Committee on Foreign Investment in the US) kann Übernahmen freigeben, mit Auflagen belegen oder rückabwickeln. Shein habe seinen IPO ursprünglich in New York geplant, sei aber nach kritischen Reaktionen nach Hongkong ausgewichen.

Björn Böer26.08.262 Min.
Rideshare-Fahrer sitzt nachdenklich im Auto, Smartphone auf dem Armaturenbrett nach Kontosperre
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Fahrersperren kosten Uber 825 Millionen

Die niederländische Datenschutzbehörde verhängt gegen Uber eine Strafe von 825 Mio. Euro, die bislang zweithöchste DSGVO-Strafe, berichtet Techcrunch.com. Grund seien automatisierte Software-Entscheidungen, die Fahrerkonten ohne ausreichende Vorwarnung oder menschliche Kontrolle deaktiviert hätten. Uber bestreite das: Sperren seien meist kurz, dauerhafte Deaktivierungen ohne Prüfung habe es nicht gegeben, außerdem könnten die Fahrer Widerspruch einlegen. Das Unternehmen kündige Berufung an.

Björn Böer25.08.263 Min.
3D-Illustration symbolisiert Kinderdatenschutz im Tiktok-Vergleich mit US-Justizministerium
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Tiktok zahlt 400 Mio. Dollar in US-Kinderschutzstreit

Tiktok und Bytedance zahlen 400 Mio. Dollar an das US-Justizministerium, um Vorwürfe zum Verstoß gegen das Kinderdatenschutzgesetz COPPA beizulegen, berichtet Techinasia.com. Das Ministerium habe Tiktok 2024 verklagt, weil – ohne Zustimmung der Eltern – Daten von Kindern unter 13 gesammelt worden sein. 300 Mio. Dollar würden sofort fließen, weitere 100 Mio. nach Aufhebung eines Vergleichsbeschlusses von 2019 gegen den Tiktok-Vorgänger Musical.ly. Seit der Klage habe das Unternehmen Compliance und Datenschutz umgebaut.

Björn Böer24.08.262 Min.
Person hält Smartphone mit leuchtendem Display, Symbolbild für neue Apple-Tracking-Abfrage
© Black Forest Labs / Flux

Apple muss seine Tracking-Abfrage überarbeiten

Apple gestaltet die Tracking-Abfrage bei der Installation von Apps auf iPhones und iPads neu und beendet damit ein Verfahren des Bundeskartellamts, meldet Tagesschau.de. Bislang sei der Dialog so gestaltet gewesen, das Drittanbieter-Apps auf Nutzer datenhungriger gewirkt hätten als die von Apple. Künftig wolle der Konzern auf das Wort „Tracking“ ganz verzichten und den Button „Erlauben“ weiter oben darstellen. Diese Änderungen würden für den EU-Raum übernommen.

David Wöllenstein18.08.262 Min.
3D-Illustration: Dokumente wandern digital zwischen zwei Ländern als Sinnbild für E-Evidence
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E-Evidence betrifft E-Commerce

Ab dem 18. August sind, durch die neue E-Evidence-Verordnung der EU, auch Online-Händler zur Datenherausgabe verpflichtet, meldet Haendlerbund.de. Ermittlungsbehörden anderer EU-Staaten dürften Nutzerdaten künftig direkt anfordern, statt, wie bislang, einen monatelangen Rechtshilfeweg zu beschreiten. Betroffen seien Online-Händler, die Kundenkonten oder Kommentar- und Nachrichtenfunktionen anbieten, beispielsweise auch über Kleinanzeigen oder Ebay. Kundendaten, Kaufverlauf und IP-Adressen seien in zehn Tagen herauszugeben, in Notfällen innerhalb von acht Stunden.

David Wöllenstein17.08.262 Min.
3D-Illustration zeigt dominante Glastürme über kleinen Gebäuden als Symbol für Techkonzern-Marktmacht
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Deutsche fürchten Abhängigkeit von US-Techkonzernen

Zwei Drittel der Deutschen halten den Einfluss großer US-Techkonzerne wie Amazon, Google, Meta und Apple für zu groß, meldet Tagesspiegel.de. In einer YouGov-Umfrage hätten nur 18 Prozent widersprochen. Als Treiber nannten die Befragten die wachsende Abhängigkeit von den USA (63 Prozent), die monopolartigen Strukturen (59 Prozent) sowie die Risiken für den Datenschutz (55 Prozent).

David Wöllenstein10.08.262 Min.
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