Schlecker trifft auf Brecht

Schlecker trifft auf Brecht

Das Stadttheater Konstanz will mit einem Brecht-Stück das Thema Niedriglöhne aufgreifen. Mitarbeiter von Schlecker haben freien Eintritt. Unterdessen gehen die Verhandlungen des Drogeriehändlers mit Verdi weiter.

Thomas RehmThomas RehmRedakteur
1 Min.· Aktualisiert am
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Nach der Aufführung am 16. März ist eine Diskussion mit einem Vertreter der Gewerkschaft Verdi und einem Soziologen der Universität Konstanz geplant.

Mit der ungewöhnlichen Aktion soll das Thema Niedriglöhne aufgegriffen werden. Brecht beschreibt in seinem während der Weltwirtschaftskrise 1929/30 entstandenen Werk die Zustände auf dem Schlachthof von Chicago. Dabei geht es um Rationalisierung, Entlassungen und Lohnsenkungen.

Verhandlungen mit Verdi

Aktuell verhandelt Verdi mit Schlecker über einen Tarifvertrag zur Beschäftigungssicherung und einen Sozialtarifvertrag für die rund 41.000 Beschäftigten. Verdi fordert, dass sich auch die Unternehmenstochter Schlecker XL tarifvertraglich zur Einhaltung von Mindestbedingungen verpflichtet.

Die erste Verhandlungsrunde ist vor einer Woche ohne Ergebnis vertagt worden und sollen am 31. März fortgesetzt werden. "Die Gespräche gestalten sich zäh und schwierig", sagte eine Sprecherin.

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Thomas Rehm
Geschrieben vonThomas Rehm

Redakteur

Thomas Rehm ist Redakteur bei etailment und „Der Handel“. Der erfahrene Fachjournalist schrieb zuvor viele Jahre für Titel der dfv Mediengruppe, darunter das Konsumgüter- und Verpackungsportal packaging-360.com, und begleitet heute die Themen Handel, Konsumgüter und Digitalisierung.

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