Schlecker wird zum Kunstwerk

Schlecker wird zum Kunstwerk

Die Drogeriekette Schlecker ist längst Geschichte - und jetzt auch Kunst: Eine Galerie in Berlin stellt eine leer geräumte Filiale als Kunstwerk aus.

Björn BöerBjörn BöerChefredakteur
1 Min.· Aktualisiert am
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Von der Kasse bis hin zu (leeren) Regalen und Einkaufswagen sind die Überreste eines Berliner Schlecker-Ladens in der Ausstellung "Leck" in der Galerie Crone (Rudi-Dutschke-Straße 26, 10969 Berlin) noch bis zum 20. Oktober zu sehen.

Ehemaliger Laden als Kulisse

An der Kasse läuft ein Laufband permanent ins Leere, ansonsten bewegt sich auf der Ausstellungsfläche nichts. Die Schlecker-Kulisse wird vom grellen Neon-Licht beleuchtet und ist von der übrigen Galerie durch Stellwände abgetrennt.

Die Installation will "reale Orte als Zerrbilder einer künstlichen Welt" erscheinen lassen, schreibt die "Gesellschaft Freunde der Künste".

Für ehemalige Schlecker-Mitarbeiter ist die Ausstellung sicherlich kein Ort, an dem angenehme Erinnerungen wach werden. Nur ein kleiner Teil der früheren Schleckerfrauen hat bislang neue Jobs gefunden.

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Björn Böer
Geschrieben vonBjörn Böer

Chefredakteur

Dr. Björn Böer ist Chefredakteur der Wirtschaftsmedien und verantwortet in dieser Rolle „Der Handel“ und das E-Commerce-Portal etailment.de. Zuvor war der promovierte Dipl.-Volkswirt unter anderem Wirtschaftsredakteur der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und leitete von 2001 bis 2003 die Wirtschaftsredaktion des F.A.Z.-Business Radios. Sein journalistisches Handwerk lernte er als Volontär beim Norddeutschen Rundfunk.

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