Die Drogeriekette Schlecker ist längst Geschichte - und jetzt auch Kunst: Eine Galerie in Berlin stellt eine leer geräumte Filiale als Kunstwerk aus.
Ehemaliger Laden als Kulisse
An der Kasse läuft ein Laufband permanent ins Leere, ansonsten bewegt sich auf der Ausstellungsfläche nichts. Die Schlecker-Kulisse wird vom grellen Neon-Licht beleuchtet und ist von der übrigen Galerie durch Stellwände abgetrennt.
Die Installation will "reale Orte als Zerrbilder einer künstlichen Welt" erscheinen lassen, schreibt die "Gesellschaft Freunde der Künste".
Für ehemalige Schlecker-Mitarbeiter ist die Ausstellung sicherlich kein Ort, an dem angenehme Erinnerungen wach werden. Nur ein kleiner Teil der früheren Schleckerfrauen hat bislang neue Jobs gefunden.
