
Schlussverkauf bei Hertie
Für die verbleibenden Hertie-Häuser ist am kommenden Samstag der letzte Schlussverkauf. Bis zum Herbst sollen alle Standorte geräumt sein.
Thomas RehmRedakteurNeuausrichtung versäumt, Immobilien bis Oktober geräumt
Absehbar sei dies schon vor Jahren gewesen, so der Betriebsrat. Eine wirkliche Sanierung und Neuausrichtung wäre bereits in der Karstadt AG notwendig gewesen. Nach Angaben der Eigentümer sollen die Häuser neu vermietet werden. Teilweise seien dafür schon Interessenten gefunden worden. Die letzten Immobilien sollen dafür bis Mitte Oktober geräumt sein.
Eine Fortführung der Warenhauskette Hertie unter der Regie neuer Investoren war vor Monaten gescheitert, weil sich die Parteien nicht auf die Miethöhe einigen konnten. Der Vermieter MABV erwartet jetzt von neuen Mietern wie Saturn, Kaufland oder C&A deutlich höhere Einnahmen. Hertie gehörte zuvor der inzwischen insolventen Investorengruppe Dawnay Day. Der Besitz wurde vor der Insolvenz dem niederländischen Partner MABV übertragen.
Insgesamt 12 der ursprünglich 64 Hertie-Häuser wurden bereits an neue Eigentümer verkauft, wie BNP Paribas Real Estate (vormals Atisreal) vermeldet. Am vergangenen Freitag meldete das Maklerunternehmen, das mit dem Verkauf des Immobilien-Portfolios beauftragt ist, den Verkauf des Hauses in Herdecke südlich von Dortmund. Käufer ist die Rosco Projektmanagement für Immobilienanlagen GmbH & Co. Liegenschaftsverwertung KG aus Bad Hersfeld.
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Redakteur
Thomas Rehm ist Redakteur bei etailment und „Der Handel“. Der erfahrene Fachjournalist schrieb zuvor viele Jahre für Titel der dfv Mediengruppe, darunter das Konsumgüter- und Verpackungsportal packaging-360.com, und begleitet heute die Themen Handel, Konsumgüter und Digitalisierung.
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