Schöne Bescherung: Europäer in Kauflaune

Schöne Bescherung: Europäer in Kauflaune

Die Europäische Einigkeit gibt es zumindest unter dem Tannenbaum nicht: Die Luxemburger geben am meisten Geld für Geschenke aus. Deutsche, Niederländer und Griechen sind hingegen relativ sparsam.

SRSybille RoemerRedakteurin
2 Min.· Aktualisiert am
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Die Luxemburger zeigen sich demnach am spendabelsten mit einem Betrag von 780 Euro. Die derzeit sehr krisengebeutelten Iren liegen überraschenderweise wieder auf Platz zwei mit Geschenken im Wert von 650 Euro. Das ist gerade mal ein Minus von anderthalb Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Spendable Schweizer, sparsame Deutsche

Die Schweizer steigern ihre Ausgaben um 80 Euro auf 500 Euro. Auch die Briten greifen tiefer in die Tasche und wollen 150 Euro mehr, insgesamt 490 Euro, ausgeben.

Abgeschlagen auf den Plätzen folgt das restliche Europa: Die Italiener kaufen Geschenke im Wert von 430 Euro, die Franzosen geben rund 400 Euro aus, Spanien kommt auf 380 Euro und Portugal auf 375 Euro. Die Finnen wollen Gaben im Wert von 340 Euro und die Belgier in Höhe von 330 Euro unter den Weihnachtsbaum legen.

Sparsamer geht es hierzulande zu: Deutschland liegt mit 290 Euro zusammen mit den Niederländern, die 250 Euro ausgeben, und den Griechen mit 240 Euro abgeschlagen am unteren Ende.

Osteuropäer nähern sich Westeuropäern an

Osteuropa nähert sich unterdessen dem Westen an, was die Ausgaben für Geschenke angeht. Vorne liegt Tschechien mit Präsenten im Wert von 325 Euro – allerdings entspricht das ein Minus von 5,8 Prozent im Vergleich zum vergangenen Weihnachtsfest.

Die Slowaken geben mit 270 Euro fünf Euro weniger aus als Weihnachten 2009. Polen greift mit einem Anstieg von 25,8 Prozent tief in die weihnachtlichen Spendierhosen, kann aber im Durchschnitt nur 220 Euro für Geschenke ausgeben.

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SR
Geschrieben vonSybille Roemer

Redakteurin

Sybille Roemer kennt als Redakteurin der afz – allgemeine fleischer zeitung die Herausforderungen der Digitalisierung in Metzgerei und Einzelhandel. Der Autorin der Fachbücher "Praxisführer E-Commerce" und "Erfolgsfaktor Online-Handel" und Dozentin an der Philipps-Universität Marburg ist wichtig, stets die Kundenperspektive im Blick zu haben: Digitalisierung sollte kein Selbstzweck sein, sondern Vorteile für alle Beteiligten bringen.

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