
Schuhhändler Leiser und Schuhhof bauen 400 Jobs ab
Die insolvente Schuhhandelskette Leiser und ihre Schwesterfirma Schuhhof machen ein Viertel ihrer Filialen dicht und bauen massiv Personal ab. Leiser hofft, sich so selbst zu sanieren.
Björn BöerChefredakteurLiebich hofft, das Planinsolvenzverfahren binnen eines Jahres abzuschließen. Zuvor muss sich das Unternehmen mit den Gläubigern auf einen Finanzierungsplan einigen.
Schlankere Verwaltung
Leiser will in den kommenden Monaten unter anderem die Verwaltung schlanker machen. Außerdem will das Unternehmen in die verbleibenden Filialen und in ein neues Kassensystem investieren.
Leiser und Schuhhof haben bundesweit rund 130 Filialen und etwa 1.400 Mitarbeiter. Leiser wurde 1891 in Berlin gegründet und ist in der Hauptstadt nach wie vor mit vielen Geschäften vertreten.
Die Leiser Handelsgesellschaft mbH und die Schuhhof GmbH gehören zur Bahner-Gruppe in Augsburg. Die sogenannte Planinsolvenz ist ein Spezialfall des Insolvenzverfahrens.

Chefredakteur
Dr. Björn Böer ist Chefredakteur der Wirtschaftsmedien und verantwortet in dieser Rolle „Der Handel“ und das E-Commerce-Portal etailment.de. Zuvor war der promovierte Dipl.-Volkswirt unter anderem Wirtschaftsredakteur der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und leitete von 2001 bis 2003 die Wirtschaftsredaktion des F.A.Z.-Business Radios. Sein journalistisches Handwerk lernte er als Volontär beim Norddeutschen Rundfunk.
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