
Selfmade: Oder vom Glück des Carsten Maschmeyer über gute Rezensionen bei Amazon
Carsten Maschmeyer hat ein Buch geschrieben. Ja, DER Carsten Maschmeyer. "Selfmade: erfolgreich leben" (Amazon-Link) heißt es. Und ein Blick bei Amazon zeigt, warum Rezensionen auf Portalen zunehmend an Vertrauen verlieren. Gar ungewöhnliches passiert dort nämlich gerade. Neben einigen vernichtenden Kritiken, finden sich dort auch eine Reihe arg wortkarger 4- und 5-Sterne-Bewertungen zum Buch von Carsten Maschmeyer, dem auch die ARD gerade die Ehre erwies. Sämtliche 5-Sterne-Bewertungen und w...
Carsten Maschmeyer hat ein Buch geschrieben. Ja, DER Carsten Maschmeyer. "Selfmade: erfolgreich leben" (Amazon-Link) heißt es. Und ein Blick bei Amazon zeigt, warum Rezensionen auf Portalen zunehmend an Vertrauen verlieren. Gar ungewöhnliches passiert dort nämlich gerade.
Neben einigen vernichtenden Kritiken, finden sich dort auch eine Reihe arg wortkarger 4- und 5-Sterne-Bewertungen zum Buch von Carsten Maschmeyer, dem auch die ARD gerade die Ehre erwies. Sämtliche 5-Sterne-Bewertungen und wohl auch alle 4-Sterne-Bewertungen stammen gegenwärtig von Erstrezensenten.
"Ein Phänomen", wundert sich FAZ-Herausgeber Frank Schirrmacher via Twitter. Humor haben sie immerhin, die Maschmeyer-Fans: Neben etlichen kryptischen Kürzeln, die das Buch in aller Kürze lobhudeln, empfiehlt es auch ein Rezensent namens Christian Wulff. Zufälle gibts.
Nun wollen wir einmal nicht annehmen, dass hier eine Agentur am Werk war, oder sich gar der Außendienst proaktiv solidarisch zeigt. Immerhin steht das Buch auf Amazon-Bestseller-Rang 19, ist die Nummer 1 in "Business und Karriere", und wir wollen daher einfach mal vermuten, dass Selfmade-Mann Maschmeyer es geschafft hat, Bewunderer, Erstleser und Amazon-Rezi-Wenigverwender zu erreichen. Eine Leistung. Eben eine Reaktion wahrer Fans. Für euphorische Selbsthudeleien, mit denen WeTab-Chef Helmut Hoffer von Ankershoffen bei Amazon auf die Nase und dann aus dem Amt flog, halten wir Maschmeyer auch für zu intelligent.
Die 1-Stern-Bewertungen (alle anderen) suhlen sich vor allem in Beschimpfungen der Person und widmen sich dem Buch eher weniger. Eine ausführliche Besprechung des Buches, quasi eine Kurzfassung, gibt es bei Meedia. Dort fand man das Werk auch nicht so dolle.
Chefredakteur
Olaf Kolbrück, 48, war lange Jahre Reporter Internet und E-Business bei Horizont. Seine Karriere bei Horizont, Fachmagazin für Marketing und Medien, startete er 2000 als Redakteur für Marketing, Web 2.0 und E-Commerce. Daneben gründete er den renommierten Marketing-Blog Off-the-Record.de und zählt zu den profiliertesten Bloggern für digitale Werbung und Marketing. Im Juli 2013 erschien sein Fachbuch "Erfolgsfaktor Online-Marketing - So werben Sie erfolgreich im Netz / E-Mail, Social Media, Mobile & Co. richtig nutzen" (Deutscher Fachverlag, Frankfurt). Anschließend ist von ihm der Kurzgeschichten-Band "Gebete an die Cloud - 5 phantastische digitale Geschichten" erschienen. (Printversion) 2009 gewann er den Innovationspreis des Deutschen Fachverlags. 2011 gehörte er zu den Gründungsmitgliedern des Vereins D64 – Zentrum für digitalen Fortschritt. Zu seiner früheren redaktionellen Tätigkeit zählen Positionen bei der Handelsgruppe Rewe in Köln und bei der Neue-Rhein-Zeitung. Nebenbei schreibt er Krimis. Sie finden den Autor bei Twitter unter dem Namen @OlafKolbrueck oder auch auf Facebook sowie bei Google+. Kolbrück bloggt auch noch hier. Mehr über Olaf Kolbrück als Autor gibt es auf kolbrueck.de.
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