Showrooming breitet sich immer weiter aus

Showrooming breitet sich immer weiter aus

Mit dem Smartphone im stationären Geschäft nach einem besseren Preis suchen – diese Praxis ist noch weiter verbreitet als bislang angenommen. 73 Prozent der deutschen Smartphone-Nutzer tun es, wie die aktuelle Studie „Mobile & das digitale Shopping-Erlebnis“ von Tradedoubler ergibt.

KJKlaus JankeRedakteur
2 Min.· Aktualisiert am
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Die von Tradedoubler ermittelte Showrooming liegt damit noch etwas höher als es im Mai eine Studie von TNS Infratest ergab, die auf 68 Prozent kam. Von viel geringeren Werten ging zuvor eine ECC-Untersuchung aus, nach der knapp jeder zehnte Verbraucher einigermaßen regelmäßig "Beratungsklau" praktiziert.

Auch bei der Nutzung von Shopping-Apps liegen die Deutschen laut Tradedoubler über dem europäischen Durchschnitt: 34 Prozent der Befragten haben eine Preisvergleichs-App auf dem Smartphone installiert, 24 Prozent Gutschein-Code-Apps und 21 Prozent Treue- oder Bonus-Apps. Weiterhin beliebt sind Schnäppchen- und Group-Buying-Apps (17 Prozent) und Cashback-Apps (14 Prozent). Insgesamt lösen 45 Prozent der Befragten regelmäßig Gutschein-Codes ein, die sie auf ihr Handy geschickt bekommen haben.

„Die Schnäppchenjagd findet heute mobil statt“, sagt Björn Hahner, Country Manager Deutschland beim Onlinemarketing-Dienstleister Tradedoubler. „Marken laufen Gefahr, Kundschaft zu verlieren, wenn sie den mobilen Verbraucher nicht mit relevanten Kampagnen und Performance-Marketing-Modellen erreichen.“ Für die Studie wurden insgesamt 2500 Smartphone-Nutzer, die mindestens einmal im Monat online einkaufen, in Großbritannien, Frankreich, Deutschland, Italien, den Niederlanden, Spanien, Schweden und Polen befragt.
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KJ
Geschrieben vonKlaus Janke

Redakteur

Klaus Janke ist freier Autor und Journalist mit dem Schwerpunkt Marketing und Medien. Daneben betreut er Corporate-Publishing-Projekte. Von 2000 bis 2008 arbeitete er für HORIZONT, zunächst als Ressortleiter Internet, dann als Ressortleiter Marketing. Davor war er unter anderem für die „WAZ“, für „Prinz“, seine eigene PR-Agentur und als Chefredakteur für das „Journal Frankfurt“ aktiv. Klaus Janke lebt und arbeitet in Frankfurt am Main und bloggt unregelmäßig auch hier: www.jankesbuntewelt.com.

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