
Shutl: 90 Minuten nach dem Klick ist die Ware beim Kunden
Nicht nur nur wenn Bestellprozesse und Logistik in die Hose gehen, wie vor Weihnachten beim Online-Shop des Kaufhof, ist perfekte Logistik wettbewerbsrelevant. Je schneller und zuverlässiger geliefert wird, umso eher lassen sich rein preisorientierte Anbieter ausstechen. Amazon und Co wissen schon, warum sie in der Nähe jeder zweiten Milchkanne Logistikzentren bauen. Das britische Start-up Shutl
Nicht nur nur wenn Bestellprozesse und Logistik in die Hose gehen, wie vor Weihnachten beim Online-Shop des Kaufhof, ist perfekte Logistik wettbewerbsrelevant. Je schneller und zuverlässiger geliefert wird, umso eher lassen sich rein preisorientierte Anbieter ausstechen. Amazon und Co wissen schon, warum sie in der Nähe jeder zweiten Milchkanne Logistikzentren bauen.
Das britische Start-up Shutl will die Zustellung von online bestellten Artikeln in 90 Minuten garantieren. Shutl schließt dazu Verträge mit lokalen Zustellern. Geht eine Expressbestellung ein, wird ein Bote zum nächsten stationären Laden des betreffenden Onlineanbieters geschickt. Die Auswahl des Lieferdienstes erfolgt automatisch je nach Standortnähe zum Kunden. Knapp zehn Pfund kostet die Express-Lieferung.
Chancen? Die Warenverfügbarkeit ist ebenso ein Problem bei der Umsetzung wie die Harmonisierung unterschiedlicher Warenwirtschaftssysteme. Obendrein ist das Versprechen am ehesten noch in Ballungszentren zu halten. Shutl erprobt das System unter anderem mit dem Elektrohändler Argos und der Modeanbieter Aurora in London.
Chefredakteur
Olaf Kolbrück, 48, war lange Jahre Reporter Internet und E-Business bei Horizont. Seine Karriere bei Horizont, Fachmagazin für Marketing und Medien, startete er 2000 als Redakteur für Marketing, Web 2.0 und E-Commerce. Daneben gründete er den renommierten Marketing-Blog Off-the-Record.de und zählt zu den profiliertesten Bloggern für digitale Werbung und Marketing. Im Juli 2013 erschien sein Fachbuch "Erfolgsfaktor Online-Marketing - So werben Sie erfolgreich im Netz / E-Mail, Social Media, Mobile & Co. richtig nutzen" (Deutscher Fachverlag, Frankfurt). Anschließend ist von ihm der Kurzgeschichten-Band "Gebete an die Cloud - 5 phantastische digitale Geschichten" erschienen. (Printversion) 2009 gewann er den Innovationspreis des Deutschen Fachverlags. 2011 gehörte er zu den Gründungsmitgliedern des Vereins D64 – Zentrum für digitalen Fortschritt. Zu seiner früheren redaktionellen Tätigkeit zählen Positionen bei der Handelsgruppe Rewe in Köln und bei der Neue-Rhein-Zeitung. Nebenbei schreibt er Krimis. Sie finden den Autor bei Twitter unter dem Namen @OlafKolbrueck oder auch auf Facebook sowie bei Google+. Kolbrück bloggt auch noch hier. Mehr über Olaf Kolbrück als Autor gibt es auf kolbrueck.de.
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