
Spamgefahr Homepage: Quelltext verrät Adressen
Im Kampf gegen unerwünschte Spam-Mails sind User in erster Linie auf den Filter ihres Internetdienstleisters angewiesen. Dass man der unerwünschten Spamflut auch durch entsprechendes Userverhalten entgegentreten kann, hat eine aktuelle Studie der Federal Trade Commission (FTC) erneut bestätigt. Während die von den Providern eingesetzten Spam-Filter sich grundsätzlich als effektiv erwiesen, warnt die Studie vor dem unverschlüsselten Publizieren der eigenen E-Mail-Adresse auf Firmen- oder Eigen...
Björn BöerChefredakteurAuf 50 E-Mail-Accounts, die bei einem Provider ohne Filter eingerichtet wurden, gingen nach der Veröffentlichung der Adressen auf verschiedenen Websites, Blogs, Chatrooms und Message Boards innerhalb fünf Wochen 8885 Spam-Mails ein. Bei hundert weiteren E-Mail-Accounts von webbasierten Providern, die einen Filter einsetzen, lag die Rate der blockierten und aussortierten Mails zwischen 78 und 96 Prozent. Von den Spammern abgegrast werden offenbar vor allem klassische Webseiten. Der durch das Posten von Adressen in Blogs, Message Boards, Chatrooms und Usenet-Groups verursachte Spam-Anteil lag bei minimalen 0,4 Prozent. (KC)

Chefredakteur
Dr. Björn Böer ist Chefredakteur der Wirtschaftsmedien und verantwortet in dieser Rolle „Der Handel“ und das E-Commerce-Portal etailment.de. Zuvor war der promovierte Dipl.-Volkswirt unter anderem Wirtschaftsredakteur der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und leitete von 2001 bis 2003 die Wirtschaftsredaktion des F.A.Z.-Business Radios. Sein journalistisches Handwerk lernte er als Volontär beim Norddeutschen Rundfunk.
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