
Sparkasse beteiligt sich an Beate Uhse
Beate Uhse setzt auf einen neuen Partner. Eine Tochter der Sparkassen Schleswig-Holstein soll dem kriselnden Erotikhändler und -versender helfen.
Thomas RehmRedakteurMehrere kleinere Aktionärsgruppen mit Anteilen zwischen drei und fünf Prozent haben sich dagegen zurückgezogen, darunter eine Rotermund-Holding in Liechtenstein.
Aktienkurs fällt und fällt
Ulrich Rotermund, Sohn der Firmengründerin Beate Uhse, hat sich aus dem Unternehmen seit längerem weitgehend zurückgezogen. Gegen ihn und den ehemaligen Großaktionär Richard Orthmann hat die Kieler Staatsanwaltschaft im vergangenen Herbst Ermittlungen eingeleitet.
Dabei soll es auch um Kredite gehen, die mit Aktien von Beate Uhse abgesichert wurden. Die Aktie hat in den vergangenen Jahren stark an Wert verloren und ist nur noch wenige Cent wert.
Das Unternehmen leidet an sinkenden Umsätzen durch das Internet und bemüht sich seit Jahren um eine Sanierung und ein zukunftsfähiges Geschäftsmodell. Statt auf Sex-DVDs setzt das Unternehmen verstärkt auf Kleidung, Dessous und Toys.

Redakteur
Thomas Rehm ist Redakteur bei etailment und „Der Handel“. Der erfahrene Fachjournalist schrieb zuvor viele Jahre für Titel der dfv Mediengruppe, darunter das Konsumgüter- und Verpackungsportal packaging-360.com, und begleitet heute die Themen Handel, Konsumgüter und Digitalisierung.
Alle Beiträge