Der Italienische Unternehmer Maurizio Borletti warb am Sonntag via "Bild.de" für das Highstreet-Angebot, an dem er beteiligt ist. Seine Familie denke langfristig, trat er Befürchtungen entgegen, die Warenhäuser könnten mit harter Hand saniert und wieder verkauft werden: "Von Karstadt sind wir überzeugt und investieren deshalb in die Zukunft."
Verdi: Das Bieter-Rennen ist noch offen
Die Vize-Chefin der Gewerkschaft Verdi, Margret Mönig-Raane, zeigte sich überzeugt, dass die Entscheidung noch offen ist: „Wir rechnen fest damit, dass die Interessenten ihre Angebote bis zur letzten Minute am Montagmorgen noch überarbeiten."
Während der laufenden Sitzung brachte sich noch ein Konsortium unter Führung des russischen Unternehmers Artur Pachomow als möglicher Investor ins Spiel. Doch als ernsthafte Interessenten gelten bislang neben Highstreet nur die beiden Bieter Berggruen und Triton. Daneben hat die Metro AG wiederholt Interesse an bis zu 60 der 90 Karstadt-Warenhäuser bekundet.
Eine Chronik der Karstadt-Krise finden Sie hier.

Redakteur
David Wöllenstein ist Redakteur bei etailment und „Der Handel“. Er schreibt über E-Commerce, Retail-Technologie und digitale Geschäftsmodelle — zuletzt intensiv über Agentic Commerce und den Einsatz von KI im Handel.
Alle Beiträge