Staatliche Cyberspionage im Vormarsch

Staatliche Cyberspionage im Vormarsch

Die internationale Spionage in Datennetzen von Behörden und Unternehmen wird sich im kommenden Jahr zu einem der größten Sicherheitsprobleme überhaupt entwickeln.

David WöllensteinDavid WöllensteinRedakteur
2 Min.· Aktualisiert am
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"Es ist sicher prinzipiell richtig, wenn davon gesprochen wird, dass in Russland nach wie vor noch zu wenig getan wird, um Internetkriminellen das Leben schwer zu machen. Insgesamt betrachtet ist das Interesse, das Web im eigenen Land sauber zu halten, aber auch dort vorhanden", erklärt Kaspersky-Virenanalyst Magnus Kalkuhl gegenüber pressetext. Der Einsatz des Internets für staatliche Spionagezwecke sei heute wohl bei keinem Land der Welt mehr wegzudenken. "Für Betroffene ist es allerdings nahezu unmöglich nachzuvollziehen, ob ein Cyberangriff von staatlicher oder privater Hand gesteuert wird", merkt Kalkuhl an. Die Suche nach einem globalen Sündenbock für die steigende Zahl an Internet-Sicherheitsattacken müsste dem Virenanalysten zufolge aber weitaus differenzierter durchgeführt werden. "Während Russland traditionell eher für Botnetz-Angriffe bekannt ist, stammen die meisten Attacken im Bereich des Online-Banking aus Südamerika. Bei Spionage-Aktivitäten führen die Spuren hingegen sehr oft nach China", fasst Kalkuhl zusammen.

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David Wöllenstein
Geschrieben vonDavid Wöllenstein

Redakteur

David Wöllenstein ist Redakteur bei etailment und „Der Handel“. Er schreibt über E-Commerce, Retail-Technologie und digitale Geschäftsmodelle — zuletzt intensiv über Agentic Commerce und den Einsatz von KI im Handel.

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