
Wonnda startet Sourcing-Marktplatz für D2C- und Influencer-Marken
Das Berliner Start-up Wonnda will D2C-Anbieter und Influencer mit einer zentralen Plattform dabei unterstützen, Produkte komplett digital zu beziehen und auf den Markt zu bringen. Zum Start sind über 900 Produkte verfügbar. Der Fokus liegt zunächst auf Eigenmarken.
Björn BöerChefredakteurZentrale Plattform für alle Projektbeteiligten
"Als ich vor einigen Jahren meinen Vater, der als Optiker in Österreich tätig ist, dabei unterstützt habe, seine Eigenmarke zu launchen, habe ich den mühseligen Sourcing-Prozess am eigenen Leib erfahren", erinnert sich Mitgründer Allmoslechner an die Ideengebung zurück.
"Mit Wonnda haben wir ein digitales Tool entwickelt, das alle Projektbeteiligte auf eine zentrale Plattform bringt und somit Prozesse transparenter, schneller und effizienter gestaltet."
Im ersten Schritt fokussiert sich Wonnda auf die Erstellung von Private- und White Label Produkten.
Dabei arbeitet das Start-up vor allem mit jungen Marken aus dem E-Commerce-Segment sowie Influencern zusammen.
Bedeutung von Social Commerce steigt
Dies ist auch für mittelständische Lohnhersteller interessant: Während neue Marken über konventionelle Vertriebswege schwer zu erreichen sind, will Wonnda einen attraktiven Kanal zur Neukundengewinnung bieten und digitalisiert dabei Vertriebs- und Projektmanagementprozesse von Lohnherstellern.
"61% der Generationen Z & Y haben bereits einmal ein Produkt gekauft, das von einem Content-Creator ihres Vertrauens beworben wurde. Das zeigt klar die Relevanz von Social Commerce und wohin sich das Konsumverhalten einer kauffreudigen Generation bewegt", kommentiert Mitgründer Martin Ditzel eine von Wonnda durchgeführte Befragung zum Thema "Direct-to-consumer Brands".

Chefredakteur
Dr. Björn Böer ist Chefredakteur der Wirtschaftsmedien und verantwortet in dieser Rolle „Der Handel“ und das E-Commerce-Portal etailment.de. Zuvor war der promovierte Dipl.-Volkswirt unter anderem Wirtschaftsredakteur der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und leitete von 2001 bis 2003 die Wirtschaftsredaktion des F.A.Z.-Business Radios. Sein journalistisches Handwerk lernte er als Volontär beim Norddeutschen Rundfunk.
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