Junge Unternehmerin prüft Produktmuster für Eigenmarken im hellen Studio
© Higgsfield / Soul

Wonnda startet Sourcing-Marktplatz für D2C- und Influencer-Marken

2 Min.Aktualisiert am
Teilen

Das Berliner Start-up Wonnda will D2C-Anbieter und Influencer mit einer zentralen Plattform dabei unterstützen, Produkte komplett digital zu beziehen und auf den Markt zu bringen. Zum Start sind über 900 Produkte verfügbar. Der Fokus liegt zunächst auf Eigenmarken.

"Was allerdings fehlt, ist die digitale Infrastruktur, um die eigene Produktlinie, von der Idee bis zum Fulfillment an den Endkunden, auf den Markt zu bringen", erklärt Oliver Allmoslechner. Zusammen mit Martin Ditzel hat der Tiroler im Januar 2022 in Berlin das Start-up Wonnda gegründet. Ziel ist es, so Allmoslechner, das "Operating System" für die nächste Generation an Verbrauchermarken zu werden. Mit über 100 europäischen Lohnherstellern in verschiedenen Produktkategorien und ausgewählten Partnern öffnet sich Wonnda in der "Public Beta" nun auch für Neukunden. Ein knappes Dutzend Projekte wurden bereits über Wonnda abgewickelt.

Zentrale Plattform für alle Projektbeteiligten

"Als ich vor einigen Jahren meinen Vater, der als Optiker in Österreich tätig ist, dabei unterstützt habe, seine Eigenmarke zu launchen, habe ich den mühseligen Sourcing-Prozess am eigenen Leib erfahren", erinnert sich Mitgründer Allmoslechner an die Ideengebung zurück.

"Mit Wonnda haben wir ein digitales Tool entwickelt, das alle Projektbeteiligte auf eine zentrale Plattform bringt und somit Prozesse transparenter, schneller und effizienter gestaltet."

Im ersten Schritt fokussiert sich Wonnda auf die Erstellung von Private- und White Label Produkten.

Dabei arbeitet das Start-up vor allem mit jungen Marken aus dem E-Commerce-Segment sowie Influencern zusammen.

Bedeutung von Social Commerce steigt

Dies ist auch für mittelständische Lohnhersteller interessant: Während neue Marken über konventionelle Vertriebswege schwer zu erreichen sind, will Wonnda einen attraktiven Kanal zur Neukundengewinnung bieten und digitalisiert dabei Vertriebs- und Projektmanagementprozesse von Lohnherstellern.

"61% der Generationen Z & Y haben bereits einmal ein Produkt gekauft, das von einem Content-Creator ihres Vertrauens beworben wurde. Das zeigt klar die Relevanz von Social Commerce und wohin sich das Konsumverhalten einer kauffreudigen Generation bewegt", kommentiert Mitgründer Martin Ditzel eine von Wonnda durchgeführte Befragung zum Thema "Direct-to-consumer Brands".

MEHR ZUM THEMA:

Teilen

Alles, was heute zählt — jeden Morgen in Ihrem Postfach.

Das Morning Briefing kuratiert die wichtigsten News aus E-Commerce und Handel. Kompakt, einordnend, werktäglich ab 7 Uhr.

10.800+ Entscheider lesen das Morning Briefing · ≈ 50 % Öffnungsrate

  • Werktäglich ab 7 Uhr
  • Jederzeit abbestellbar

Mit der Anmeldung stimmen Sie unserer Datenschutzerklärung zu. Abmeldung jederzeit möglich.