Mitarbeitende packen Pakete für schnellen Versand in modernem Fulfillment-Center
© Black Forest Labs / Flux

Zenfulfillment: "Prime für alle"

Das Münchener Software-Start-up Alaiko und den E-Commerce-Fulfillment-Spezialisten Zenfulfillment eint eine Vision: Im November haben sich beide zusammengeschlossen, um den 1-Tages-Lieferservice "Zenrush" voranzutreiben. Der soll die Prime-Lieferung in Sachen Zuverlässigkeit, Geschwindigkeit und Preis teils sogar übertreffen und Onlinehändlern damit eine echte Alternative zu Amazon bieten. Etailment hat mit Moritz Weisbrodt, Zenfulfillment-Geschäftsführer und Managing Director von Alaiko, übe...

USUlrike Sanz GrossónRedakteurin
3 Min.· Aktualisiert am
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Mit Zenfulfillments Logistikexpertise und Alaikos Operating-System (einer Software zur Prozessautomatisierung von E-Commerce Operations) wollen sie den 1-Tages-Lieferservice "Zenrush" vorantreiben. Der soll neue Maßstäbe in Sachen Geschwindigkeit, Zuverlässigkeit und Effizienz im Onlinehandel setzen und Onlinehändler ansprechen, die eine Alternative zu Amazon suchen.Das neue Unternehmen firmiert unter dem Namen „Zenfulfillment“, im Zuge des Zusammenschlusses hat sich die Geschäftsführung von Zenfulfillment, die zuvor aus Daniel Werner und Johannes Humpert bestand, um die Alaiko-Gründer Moritz Weisbrodt und Gabriel Thomalla vergrößert.

Zenfulfillment wurde 2017 in Berlin, Alaiko 2020 in München gegründet. Die "Zenrush"-Lösung, bereits 2023 etabliert, soll den Onlineversand ähnlich wie Paypal einst die Online-Zahlungen revolutionieren. Als plattformübergreifender Standard lässt sie sich nahtlos in gängige E-Commerce-Systeme wie Shopify integrieren.

Durch den Zusammenschluss mit Alaiko vergrößert sich der gemeinsame Jahresdurchsatz auf mehr als 10 Millionen Pakete von über 300 Onlinehändlern mit einem E-Commerce-Verkaufsvolumen von mehr als einer halben Milliarde Euro.Etailment hat mit Alaiko-Gründer und Zenfulfillment-Geschäftsführer Moritz Weisbrodt gesprochen.

Mal ehrlich und ohne Buzzwords: Wie würden Sie Ihren Eltern das Start-up erklären?
Wir sorgen dafür, dass Onlineshops ihre Pakete so schnell und zuverlässig verschicken können wie Amazon – aber mit einer sehr viel persönlicheren Kundenerfahrung. Einfach gesagt: Wir übernehmen den Versand für Onlinehändler und machen ihn für sie und ihre Kunden transparenter und stressfreier - mit einer klugen Logistiksoftware im Hintergrund.

Wie beschreiben Sie Ihr Geschäftsmodell einem möglichen Partner in einem Tweet (280 Zeichen)?
Fulfillment neu gedacht: Mit smarter Software und Logistik-Exzellenz ermöglichen wir E-Commerce-Shops einen schnellen Versand mit maximaler Transparenz und Kontrolle. 1-Tages-Lieferungen und eine reibungslose Post-Purchase-Experience steigern Kundenbindung und Profitabilität.

Welche Unternehmen/Kunden konnten Sie bereits überzeugen?
Buah, Bears with Benefits, Colibri, Zoé Lu, Primalharvest

Mit wem würden Sie gerne ins Geschäft kommen?
SnocksWas war die wichtigste Erkenntnis seit dem Start?
Die reine Logistikperformance ist nicht genug. Es ist entscheidend, alle drei Beteiligten des Fulfillment-Prozesses, also Warehouses, E-Commerce-Shops und Endkunden, miteinander zu verbinden und Transparenz zu schaffen. In der Folge bieten wir eine bessere Kundenerfahrung und minimieren Rückfragen.

Auf welche Erfolgszahl sind Sie besonders stolz?
Wir sind besonders stolz darauf, dass wir bereits jährlich über 10 Millionen Pakete für mehr als 300 Onlineshops abwickeln und damit ein E-Commerce-Verkaufsvolumen von über einer halben Milliarde Euro unterstützen. Diese Zahlen spiegeln das Vertrauen unserer Kunden und die Stärke unserer Lösungen wider.

Welche Schlagzeile würden Sie gerne in fünf Jahren über Ihr Start-up in einer Wirtschaftszeitung lesen?
Prime-Alternative etabliert: Zenfulfillment dominiert Europas Fulfillment-Markt und macht unabhängige Shops zu Gewinnern im E-Commerce.

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Geschrieben vonUlrike Sanz Grossón

Redakteurin

Ulrike Sanz Grossón schreibt seit 2017 auf etailment.de über die digitalen Konzepte großer und kleinerer Einzelhandelsunternehmen. Die studierte Germanistin und Amerikanistin war journalistisch zunächst als freie Mitarbeiterin in der Lokalredaktion der "Taunus-Zeitung" (Frankfurter Neue Presse) und bei "Horizont" tätig. Es folgte das Volontariat bei der "Lebensmittel Zeitung". Seit 2003 schreibt sie als Redakteurin für verschiedene Publikationen des Deutschen Fachverlags.

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