
Stationäre Händler holen sich Stück vom Online-Kuchen
Immer mehr stationäre Händler behaupten sich gegen die Onlinekonkurrenz, indem sie selbst ins Netz gehen. Das zeigt eine Umfrage des Handelsverbands HDE.
Thomas RehmRedakteurAuf keinen Kanal verzichten
2011 lagen die Onlineumsätze zu Weihnachten noch bei 6,5 Milliarden Euro. Auf dem hart umkämpften deutschen Handelsmarkt könne es sich kein Unternehmen leisten, Umsätze liegen zu lassen, so Tromp weiter. Das sei auch bei vielen Onlinehändlern zu beobachten, die immer wieder stationäre Läden eröffnen. "Die Zukunft gehört den Unternehmen, die die beiden Kanäle online und offline am besten und effizientesten verzahnen", so Tromp.
Für 2013 rechnet der HDE im Onlinehandel mit einem Umsatzplus von 12 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Wie dynamisch die Branche ist, zeigt auch ein Blick in die USA. Dort wurde laut comScore am 17. Dezember, dem sogenannten "Free Shipping Day" über eine Milliarde Dollar im Onlinehandel umgesetzt, demnach stiegen im US-Internethandel die Umsätze insgesamt zwischen dem 17. und 21. Dezember im Vergleich zum Vorjahr um 53 Prozent.

Redakteur
Thomas Rehm ist Redakteur bei etailment und „Der Handel“. Der erfahrene Fachjournalist schrieb zuvor viele Jahre für Titel der dfv Mediengruppe, darunter das Konsumgüter- und Verpackungsportal packaging-360.com, und begleitet heute die Themen Handel, Konsumgüter und Digitalisierung.
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