Stationärer Handel befürchtet sinkende Umsätze

Stationärer Handel befürchtet sinkende Umsätze

Viele Unternehmer befürchten, dass 2014 keine gutes Jahr wird. Einer der Gründe: Immer mehr Kunden wandern zu Onlinehändlern ab.

Björn BöerBjörn BöerChefredakteur
2 Min.· Aktualisiert am
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Das hat eine Umfrage der Schufa Holding AG ergeben, in deren Auftrag TNS Infratest Vertreter von 100 Einzelhandelsunternehmen befragt hat.

Nahezu zwei Drittel der Einzelhändler (62 Prozent) glauben demnach, dass der stationäre Handel zugunsten des Online-Handels weiter an Bedeutung verlieren wird. Fast ebenso viele Händler (67 Prozent) geben an, dass ihr derzeitiges Geschäftsmodell von dieser Verlagerung ins Internet stark betroffen oder betroffen ist. Lediglich 35 Prozent der Befragten sind überzeugt, dass sich der stationäre und der Online-Handel ergänzen statt verdrängen werden.

Social Media als Chance

Immer mehr Kunden werden im kommenden Jahr beim Einkauf ihre Smartphones zücken, um sich nicht nur beim Verkäufer sondern auch im Laden via Internet über Produkte und Anbieter zu informieren. Dieses Verhalten erwarten 79 Prozent der Händler. Die deutliche Mehrheit der Unternehmer sieht in diesem Trend eine Chance und kein Risiko. So geben 67 Prozent der Befragten an, dass insbesondere in Social Media-Plattformen viel Potenzial für den Einzelhandel steckt.

Die Schufa Holding AG ist ein Informations- und Servicepartner für die kreditgebende Wirtschaft und für Privatkunden.

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Björn Böer
Geschrieben vonBjörn Böer

Chefredakteur

Dr. Björn Böer ist Chefredakteur der Wirtschaftsmedien und verantwortet in dieser Rolle „Der Handel“ und das E-Commerce-Portal etailment.de. Zuvor war der promovierte Dipl.-Volkswirt unter anderem Wirtschaftsredakteur der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und leitete von 2001 bis 2003 die Wirtschaftsredaktion des F.A.Z.-Business Radios. Sein journalistisches Handwerk lernte er als Volontär beim Norddeutschen Rundfunk.

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