
Studie: Wettbewerbsvorteile durch Peer-to-Peer-Netzwerke
Inhaltsorientierte Peer-to-Peer-Netzwerke verschaffen Unternehmen, deren Kerngeschäft vom kontrollierten Zugang auf aktuelle Daten abhängt, deutliche Wettbewerbsvorteile. Das betrifft vor allem Finanzdienstleister, Unternehmensberatungen und elektronisch arbeitende Verlage.
Björn BöerChefredakteur"Unternehmen, die Mitarbeitern oder Kunden Zugang zu geschäftskritischen Informationen aus verteilten Quellen geben müssen, sollten sich um Daten-fokussierte dezentrale Content-Management-Lösungen kümmern", konstatiert Joe Sweeney, Forschungsdirektor bei Gartner. "Mit wachsender Reife der Lösungen werden Organisationen feststellen, dass sie mit Peer-to-Peer-Anwendungen größere Effizienz erreichen können." Die Studie mit dem Titel "The Emergence of Distributed Content Management and Peer-to-Peer Content Networks" (etwa: Der Aufstieg verteilter Inhalte-Verwaltung und gleichberechtigter Netzwerke) ist bis auf weiteres im Internet frei verfügbar unter der Adresse marketplacena.gartner.com/010022501oth-NextPage.PDF.
NextPage mit Sitz in Utah sieht sich selber als Marktführer bei sicheren Content-Management-Lösungen über das Internet. "Wir waren die ersten, die solche abgesicherten Echtzeit-Lösungen über das Internet zur Verfügung stellen konnten", reklamiert NextPage-Chef (CEO) Bill Wesemann. "Der Gartner-Report bestätigt uns nun, dass Unternehmen solche Systeme brauchen, um das an diversen Stellen gesammelte und gepflegte Wissen der Mitarbeiter zu vernetzen."
Peer to Peer fasst verteilte Informationen zusammen. Die von NextPage entwickelte Technologie stellt verteilte und in diversen Formaten vorgehaltene Informationen online so bereit, als wären sie zentral auf einem einzigen Server in Internet-üblichen Formaten gespeichert. Tausende von Nutzern können Passwort-geschützt über ihre Standard-Webbrowser auf diese Daten zugreifen. Der Informationsanbieter muss dazu keinerlei Kompletttransfers, Datenspiegelungen, Konvertierungen oder andere aufwändige Verfahren durchführen. Die Konvertierung in Echtzeit, Datensicherheit und Erstellung von Nutzungsprofilen für Abrechnungen übernimmt die NextPage-Software.
Damit sollen sich Informationsanbieter, aber auch beratungsintensive Großunternehmen wie Banken, Versicherungen und komplettlösungsorientierte Technik-Hersteller Geschwindigkeits- und Wettbewerbsvorteile in der Informationsversorgung ihrer Mitarbeiter und Kunden mit aktuellen Konditionen, internen und externen Geschäftsdaten oder technischen Nachschlagewerken und Handbüchern verschaffen können. (ST)
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Chefredakteur
Dr. Björn Böer ist Chefredakteur der Wirtschaftsmedien und verantwortet in dieser Rolle „Der Handel“ und das E-Commerce-Portal etailment.de. Zuvor war der promovierte Dipl.-Volkswirt unter anderem Wirtschaftsredakteur der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und leitete von 2001 bis 2003 die Wirtschaftsredaktion des F.A.Z.-Business Radios. Sein journalistisches Handwerk lernte er als Volontär beim Norddeutschen Rundfunk.
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