Der Große Größen-Anbieter ist eine hundertprozentige Tochter von Neckermann.
Bei der Neckermann.de GmbH wolle K-Mail einen Teil der Vermögensgegenstände kaufen.
Happy Size lehnt eine Stellungnahme ab. Insolvenzverwalter Dr. Michael Frege zeigte sich von der Veröffentlichung der Kartellwächter überrascht:“Der Investorenprozess läuft noch. Entscheidungen sind nicht getroffen.“ K-Mail war für eine Stellungnahme bislang nicht erreichbar, meldet die Textilwirtschaft.
Unterdessen geht der Ausverkauf bei der Modesparte von Neckermann.de in die letzte Runde. Wie die LebensmittelZeitung berichtet, zeigt der Online-Shop nur noch Produkte von Partnern an. Im Sale-Bereich, wo in den vergangenen Wochen Modeprodukte mit Rabatten von bis zu 80% angeboten wurden, finden sich jetzt nur noch reduzierte Artikel der Segmente Elektronik und Wohnen.
Die Mitarbeiter von Neckermann stoßen ebenfalls auf großes Interesse: Wie die FAZ berichtet, haben sich mehrere Firmen bei den Insolvenzverwaltern gemeldet, weil sie Arbeitnehmer des Versandhauskonzerns übernehmen wollen. Die Insolvenzverwalter gingen davon aus, dass zehn bis 20 Prozent des Personals schon bald wieder eine neue Stelle finden.
Redakteur
Bert Rösch berichtet für die Fachzeitschrift TextilWirtschaft über E-Commerce, Logistik und IT in der Modebranche. Davor schrieb der 41-jährige studierte Historiker bei den Marketing-und Medienfachtiteln "HORIZONT", "ONEtoONE" und "text intern" über verschiedene Aspekte der Internetwirtschaft, unter anderem Online-Marketing, Web-Agenturen und Content-Angebote. Er bloggt unter anderem noch unter Medienkracher.
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