
Zalando: Kleiner Relaunch, große Wirkung
Wie auch schon beim Rebrush von Amazon vor einigen Wochen, macht auch der soeben erfolgte Relaunch bei Zalando für Gelegenheitsnutzer keinen großen Unterschied. Die optischen Veränderungen der Webseite sind eher unauffällig. Evolution ist angesagt. Der Relaunch des Onlinehändlers, Teil des E-Commerce-Imperiums der Samwer-Bürder, zeigt sich vor allem im Detail und soll eine spürbar verbesserte Usability und damit auch steigende Konversion bringen.
Der Relaunch des Onlinehändlers, Teil des E-Commerce-Imperiums der Samwer-Bürder, zeigt sich vor allem im Detail und soll eine spürbar verbesserte Usability und damit auch steigende Konversion bringen.
Man muss schon Hardcore-Kunde sein, um zu bemerken, dass der blaue Navigationsbalken nun grau unterlegt ist. Die Tüte am Warenkorb wurde durch das Zalando-Paket ersetzt. Das passt auch besser zu einer durchgängigen Gestaltung der Marke. Statt reiner Produktangebote ist die Startseite zudem bei der Bilddarstellung deutlicher an Themen orientiert. Gütesiegel sind prominenter platziert.
Zalando: alte Optik
Laut Internetworld hat Zalando das neue Design, das insgesamt ein wenig luftiger und hochwertiger daherkommt, in mehrmonatigen A/B-Tests erstellt. Dabei dürfte sich gezeigt haben, dass die nun prominent und großflächiger mittig platzierte Suchleiste den Kunden den Schritt in die Zalando-Welt deutlich erleichterte. Eine gute Idee. Wenn auch noch nicht so groß gestaltet wie bei Amazon.
Es funktioniert trotzdem. "Der Anteil der Shopbesucher, die sie nutzen ist seit der Änderung signifikant gestiegen. Dadurch verzeichnen wir auch einen leicht positiven Effekt in der Conversion Rate generell.", sagt Filip Dames, Chief Experience Manager bei Zalando, bei Internetworld.
Auch mobil wirkt Zalando extrem aufgeräumt. Der schlichte Look ist derzeit eine Art Usability-Standard auf dem Smartphone, den beispielsweise auch Baur für sich nach etlichen Wurstfinger-Tests für gut befunden hatte.
Chefredakteur
Olaf Kolbrück, 48, war lange Jahre Reporter Internet und E-Business bei Horizont. Seine Karriere bei Horizont, Fachmagazin für Marketing und Medien, startete er 2000 als Redakteur für Marketing, Web 2.0 und E-Commerce. Daneben gründete er den renommierten Marketing-Blog Off-the-Record.de und zählt zu den profiliertesten Bloggern für digitale Werbung und Marketing. Im Juli 2013 erschien sein Fachbuch "Erfolgsfaktor Online-Marketing - So werben Sie erfolgreich im Netz / E-Mail, Social Media, Mobile & Co. richtig nutzen" (Deutscher Fachverlag, Frankfurt). Anschließend ist von ihm der Kurzgeschichten-Band "Gebete an die Cloud - 5 phantastische digitale Geschichten" erschienen. (Printversion) 2009 gewann er den Innovationspreis des Deutschen Fachverlags. 2011 gehörte er zu den Gründungsmitgliedern des Vereins D64 – Zentrum für digitalen Fortschritt. Zu seiner früheren redaktionellen Tätigkeit zählen Positionen bei der Handelsgruppe Rewe in Köln und bei der Neue-Rhein-Zeitung. Nebenbei schreibt er Krimis. Sie finden den Autor bei Twitter unter dem Namen @OlafKolbrueck oder auch auf Facebook sowie bei Google+. Kolbrück bloggt auch noch hier. Mehr über Olaf Kolbrück als Autor gibt es auf kolbrueck.de.
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