Ist das der Anfang vom Ende des Karstadt-Dramas? In London billigte eine wichtige Gläubiger-Gruppe des Konsortiums Highstreet den Mietvertrag mit Karstadt-Bieter Berggruen.
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Weiter offen ist jedoch die Zustimmung der Mezzanine-Gläubiger als zweite Gruppe. Erst wenn beide Gruppen zugestimmt haben, können die Mietverträge zwischen Highstreet und dem Karstadt-Investor Nicolas Berggruen geschlossen werden.
Zweite Gruppe muss einstimmig entscheiden
Die Mezzanine-Investoren, darunter große Hedgefonds, müssen einstimmig entscheiden. Daher gilt diese Abstimmung als die schwierigste Hürde auf dem Weg nach einer Einigung. Nach dpa-Informationen soll derzeit nur noch ein Investor die Zustimmung verweigern.
Derweil hat Insolvenzverwalter von Karstadt, Klaus Hubert Görg, den Gläubigerausschuss für den Donnerstagabend zu einer Sitzung in die Karstadt-Hauptverwaltung eingeladen.
Sollte es im Laufe des Tages keine Einigung mit dem Karstadt-Vermieter Highstreet über die geforderten Mietsenkungen geben, werde Görg den Mitgliedern auch ein Szenario zur Zerschlagung von Karstadt präsentieren.
