Thalia belastet Douglas

Thalia belastet Douglas

Stationär Bücher verkaufen wird immer schwerer. Das spürt auch Thalia. Und deswegen kommt auch der Mutterkonzern Douglas nicht aus den roten Zahlen heraus.

Björn BöerBjörn BöerChefredakteur
2 Min.· Aktualisiert am
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Das operative Ergebnis (EBITDA) ging von Oktober 2011 bis Juni 2012 um rund 30 Prozent auf 167,9 Millionen Euro zurück. Rechnet man die Sanierungskosten für Thalia sowie Abschreibungen heraus, lag das Ergebnis um knapp 7 Prozent unter dem Vorjahr. Der Umsatz der Douglas-Gruppe verbesserte sich in den ersten neun Monaten um 1,8 Prozent auf knapp 2,7 Milliarden Euro.

Kleinere Läden, andere Sortimente

Douglas baut derzeit sein Buchgeschäft um, das wegen der Konkurrenz der Internethändler Kunden verliert. Dafür werden Filialen verkleinert und zum Teil untervermietet. Einige Läden wird Thalia vermutlich ganz schließen müssen. Auch die Sortimente werden angepasst.

Durch die Sonderaufwendungen wird voraussichtlich auch im Gesamtjahr ein Verlust anfallen. Douglas will deshalb keine Dividende zahlen. Der Umsatz soll 2011/12 leicht auf gut 3,4 Milliarden Euro steigen.

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Björn Böer
Geschrieben vonBjörn Böer

Chefredakteur

Dr. Björn Böer ist Chefredakteur der Wirtschaftsmedien und verantwortet in dieser Rolle „Der Handel“ und das E-Commerce-Portal etailment.de. Zuvor war der promovierte Dipl.-Volkswirt unter anderem Wirtschaftsredakteur der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und leitete von 2001 bis 2003 die Wirtschaftsredaktion des F.A.Z.-Business Radios. Sein journalistisches Handwerk lernte er als Volontär beim Norddeutschen Rundfunk.

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