Thalia drückt die Douglas-Quartalsbilanz

Thalia drückt die Douglas-Quartalsbilanz

Der Handelskonzern Douglas ist wegen der Kosten für die Sanierung der Buchtochter Thalia im zweiten Quartal tief in die roten Zahlen gerutscht. Die Jahresprognose musste deshalb korrigiert werden.

Thomas RehmThomas RehmRedakteur
1 Min.· Aktualisiert am
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Dabei schlugen Sonderbelastungen in Höhe von 165 Millionen Euro in Form von Rückstellungen und Wertberichtigungen zu Buche. Thalia verliert wie viele andere Buchhändler Kunden an Internetgrößen wie Amazon.

Der Umsatz legte im zweiten Quartal hingegen um 3,9 Prozent auf 722,8 Millionen Euro zu. Wachstumstreiber waren die Douglas-Parfümerien sowie die Juwelierkette Christ. Zum Konzern gehören zudem die Modehäuser AppelrathCüpper und die Süßwarenkette Hussel.

Seine Ergebnisprognose für das Geschäftsjahr 2011/2012 passte Douglas an. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen dürfte nun eher am unteren Ende der prognostizierten Bandbreite von 200 bis 250 Millionen Euro liegen. Die Aktionäre müssen zudem voraussichtlich auf eine Dividende verzichten.

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Thomas Rehm
Geschrieben vonThomas Rehm

Redakteur

Thomas Rehm ist Redakteur bei etailment und „Der Handel“. Der erfahrene Fachjournalist schrieb zuvor viele Jahre für Titel der dfv Mediengruppe, darunter das Konsumgüter- und Verpackungsportal packaging-360.com, und begleitet heute die Themen Handel, Konsumgüter und Digitalisierung.

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