Wie irre wird die Zukunft, Tom Hillenbrand?

Wie irre wird die Zukunft, Tom Hillenbrand?

Klappt es mit den Plänen für das Geschäft von Morgen besser, wenn Manager Science Fiction lesen? Tom Hillenbrand, preisgekrönter Science Fiction-Autor, verrät uns im Podcast, was auch in Zukunft gleich bleiben wird, wie er Szenarien und Elemente für die Welt von Morgen entwickelt, warum ihm ein Amazon Echo nicht ins Haus kommt, welche Fragen wir uns über Künstliche Intelligenz erst noch stellen müssen und was uns in Sachen Cyber-Kriminalität bevorsteht.

OKOlaf KolbrückChefredakteur
3 Min.· Aktualisiert am
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Klappt es mit den Plänen für das Geschäft von Morgen besser, wenn Manager Science Fiction lesen? Tom Hillenbrand, preisgekrönter Science Fiction-Autor, verrät uns im Podcast, was auch in Zukunft gleich bleiben wird, wie er Szenarien und Elemente für die Welt von Morgen entwickelt, warum ihm ein Amazon Echo nicht ins Haus kommt, welche Fragen wir uns über Künstliche Intelligenz erst noch stellen müssen und was uns in Sachen Cyber-Kriminalität bevorsteht.
Hillenbrands Science Fiction-Thriller "Drohnenland", der sich mit Totalüberwachung beschäftigt, wurde von der „Zeit“ zu einem der besten Krimis 2014 gewählt und mit dem Friedrich-Glauser-Preis sowie dem Kurt-Laßwitz-Preis ausgezeichnet. Sein jüngstes Roman „Hologrammatica“ ist für etliche Preise im Rennen. Außerdem schreibt der einstige Wirtschaftsredakteur für „Spiegel Online“ Krimis. Die Gourmet-Krimis rund um den Luxemburger Spitzenkoch Xavier Kieffer sind regelmäßig auf den Bestseller-Listen. Seine Science Fiction-Thriller bieten aber nicht nur gesellschaftliche Utopien. Sie wimmeln auch vor Tech-Ideen. Es gibt Datenbrillen, Medienfolien, Motorikanalysen oder auch Livespiegelungen, mit denen der Ermittler unsichtbar Gespräche belauschen kann. Bei“ Hologrammatica“ kann man sich in andere Körper per Mind Uploading hochladen. Holografie hübscht baufällige Fassaden oder den eigenen Anzug auf und eine UN-Behörde wacht über die Einhaltung des KI-Sperrvertrags. Über diese und weitere Ideen sprechen wir im Podcast. Sein Plädoyer: „Wir wissen nicht, wie es wird. Wir wissen aber dass es anders wird. Und zwar schnell.“ Deshalb sollte man in Unternehmen auch „ein paar Irre mal machen lassen.“ Außerdem reden wir über die Zukunft von Verlagen, neue Geschäftsmodelle und Bestseller aus dem Kindle-Algorithmus. >Auch wenn manche Ideen in Utopien Wirklichkeit werden, glaubt auch Hillenbrand nicht daran, dass Science-Fiction tatsächlich sagen kann, welche Produkte man in ein paar Jahren auf den Markt bringen soll. Zukunft ist eben eine Summe von Möglichkeiten. Was SciFi leisten kann? "Science Fiction macht einen flexibel im Kopf.“ Auch Manager und Unternehmen, denen er zuweilen die Zukunft erklären soll. Auf der Website von Tom Hillenbrand findet man weiterführende Information zu allen Büchern.
In seinem Podcast „Die Backlist“ stellt er außerdem regelmäßig ältere Bücher vor, die immer noch lesenswert sind.

Shownotes:


Risiko (Roman) - Steffen Kopetzki
Future Crimes (Sachbuch) - Mark Goodmann
Neuromancer - William Gibson (Wikipedia)
Report der Magd - Margaret Atwood (Wikipedia)
Diamond Age Neal Stephanson (Wikipedia) Hier finden Sie alle bisherigen Folgen von "OR" - dem etailment-Podcast.

Apropos Zukunftsplanung: Wir hoffen, unser Podcast steht schon auf Ihrer Liste für künftige Folgen. Liken und abonnieren Sie uns einfach bei
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Geschrieben vonOlaf Kolbrück

Chefredakteur

Olaf Kolbrück, 48, war lange Jahre Reporter Internet und E-Business bei Horizont. Seine Karriere bei Horizont, Fachmagazin für Marketing und Medien, startete er 2000 als Redakteur für Marketing, Web 2.0 und E-Commerce. Daneben gründete er den renommierten Marketing-Blog Off-the-Record.de und zählt zu den profiliertesten Bloggern für digitale Werbung und Marketing. Im Juli 2013 erschien sein Fachbuch "Erfolgsfaktor Online-Marketing - So werben Sie erfolgreich im Netz / E-Mail, Social Media, Mobile & Co. richtig nutzen" (Deutscher Fachverlag, Frankfurt). Anschließend ist von ihm der Kurzgeschichten-Band "Gebete an die Cloud - 5 phantastische digitale Geschichten" erschienen. (Printversion) 2009 gewann er den Innovationspreis des Deutschen Fachverlags. 2011 gehörte er zu den Gründungsmitgliedern des Vereins D64 – Zentrum für digitalen Fortschritt. Zu seiner früheren redaktionellen Tätigkeit zählen Positionen bei der Handelsgruppe Rewe in Köln und bei der Neue-Rhein-Zeitung. Nebenbei schreibt er Krimis. Sie finden den Autor bei Twitter unter dem Namen @OlafKolbrueck oder auch auf Facebook sowie bei Google+. Kolbrück bloggt auch noch hier. Mehr über Olaf Kolbrück als Autor gibt es auf kolbrueck.de.

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