
Tom Tailor will bis Jahresende aus den roten Zahlen
Der Modefilialist Tom Tailor schreibt rote Zahlen, will aber bis Jahresende die Wende schaffen. Investitionen und die Bonita-Übernahmen drückten im ersten Halbjahr 2012 den Gewinn.
Thomas RehmRedakteurDa das dritte und vierte Jahresquartal traditionell stärker seien als die ersten beiden, erwartet der Vorstand, dass dann wieder ein deutlich positiver Jahresüberschuss erzielt wird - 2011 hatte der Konzern zehn Millionen Euro Gewinn gemacht.
Dazu soll Bonita "einen erheblichen Beitrag" leisten, wie Finanzchef Axel Rebien ankündigte. Diese Modekette soll vom 1. August an erstmals konsolidiert werden.
Damit kommen rund 960 Läden zu den 269 Tom-Tailor-Filialen hinzu. Bonita bietet Mode für Frauen ab 45 Jahren an und hat nach Vorstandsangaben auch Herrenmode (50 Läden) im Sortiment.
Im Gesamtjahr 2012 erwartet der Konzern einen Umsatz von bis zu 635 Millionen Euro. Vorstandschef Dieter Holzer bekräftigte erneut, dass jährlich mehr Läden eröffnet werden sollen als bisher. Statt 60 bis 70 Filialen jährlich sollen 100 im Konzern hinzukommen.

Redakteur
Thomas Rehm ist Redakteur bei etailment und „Der Handel“. Der erfahrene Fachjournalist schrieb zuvor viele Jahre für Titel der dfv Mediengruppe, darunter das Konsumgüter- und Verpackungsportal packaging-360.com, und begleitet heute die Themen Handel, Konsumgüter und Digitalisierung.
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