Transfergesellschaft für Praktikerbeschäftigte

Transfergesellschaft für Praktikerbeschäftigte

Für tausende Mitarbeiter von Praktiker ist das eine gute Nachricht: Für sie wurde eine Transfergesellschaft gegründet. Die Gewerkschaft Verdi nimmt den Gläubigerausschuss der insolventen Baumarktkette in die Pflicht.

Björn BöerBjörn BöerChefredakteur
2 Min.· Aktualisiert am
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"Mit der Einrichtung dieser Transfergesellschaft kann nun verhindert werden, dass tausende Menschen ab 1. Oktober in die Arbeitslosigkeit abgeschoben werden", betonte die Gewerkschafterin Stefanie Nutzenberger, Verdi-Bundesvorstandsmitglied für den Handel.

"Nun ist es am Gläubigerausschuss, allen voran an den Banken, den Warenkreditversicherern und den Lieferanten, diesem Ergebnis zuzustimmen und den Menschen bei Praktiker, die ihre Arbeit verlieren werden, eine Perspektive für weitere Qualifizierung und Vorbereitung auf den Arbeitsmarkt zu ermöglichen", forderte Nutzenberger.

Transferzeiten zwischen einem und sieben Monaten

Die Transfergesellschaft betrifft laut Verdi rund 4.000 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte, die in jenen Praktiker-Filialen angestellt sind, die leerverkauft beziehungsweise stillgelegt werden sollen. Für die langjährig Beschäftigten mit einer gesetzlichen, tarifvertraglichen Kündigungsfrist von sieben Monaten habe eine Transfer-Laufzeit von sechs Monaten ausgehandelt werden können, teilt die Gewerkschaft mit.

Für Beschäftigte mit einer Kündigungsfrist von fünf bis sechs Monaten gibt es laut Verdi eine fünfmonatige Transferlaufzeit. Vier Monate Transfer erhalten Beschäftigte, deren Kündigungsfrist drei bis vier Monate gilt und eine dreimonatige Transfer-Laufzeit gilt für Praktiker-Beschäftigte mit einer Kündigungsfrist von ein bis zwei Monaten.

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Björn Böer
Geschrieben vonBjörn Böer

Chefredakteur

Dr. Björn Böer ist Chefredakteur der Wirtschaftsmedien und verantwortet in dieser Rolle „Der Handel“ und das E-Commerce-Portal etailment.de. Zuvor war der promovierte Dipl.-Volkswirt unter anderem Wirtschaftsredakteur der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und leitete von 2001 bis 2003 die Wirtschaftsredaktion des F.A.Z.-Business Radios. Sein journalistisches Handwerk lernte er als Volontär beim Norddeutschen Rundfunk.

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